Glück und Gesundheit

Da es förderlich für die Gesundheit ist,    

habe ich beschlossen, glücklich zu sein.  

Voltaire

Was ist eigentlich "Glück"

Das Glück ist, unromantisch betrachtet, nicht mehr und nicht weniger als subjektives Wohlbefinden, Lebensqualität und Zufriedenheit. Andererseits ist der Begriff Glück so vielschichtig, dass die englische Sprache gleich mehrere Wörter benötigt um ihn richtig einzusetzen. Man wünscht sich einander "Good luck", ist "happy" oder versucht seine "chance" im Casino. Für jeden bedeutet glücklich sein, das ganz persönliche "erfüllte Leben" zu leben. Doch das ist keinesfalls reine Glückssache, man kann etwas dafür tun!

Gesundheit beginnt im Kopf
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Wer glücklich ist, dem geht es auch gesundheitlich besser. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass sich die im Gehirn freigesetzten Glücks-Hormone, z.B. Dopamin und Serotonin, positiv auf fast alle Körperfunktionen auswirken. Glückliche Menschen haben weniger Stresshormone im Blut (was das Herz sehr freut), werden seltener krank und schneller wieder gesund. Letzteres hängt mit den körpereigenen Selbstheilungskräften zusammen, die besser wirken können, wenn wir uns in einem zufriedenen Zustand befinden. Das tun wir meistens dann, wenn die Zahl der positiv empfundenen Momente die Zahl der negativen überwiegt.
Glück kommt von "innen", die äußeren Faktoren spielen zwar auch eine Rolle, sind im Gegensatz zu den eigenen Empfindungen und Gedanken jedoch zweitrangig. Für die eigene Gesundheit sind wir selbst verantwortlich, und damit auch für unser Glück. Wir bestimmen die Gestaltung unseres Alltags, die Verwirklichung sportlicher Vorhaben und die eigene Ernährung. Für ein gesünderes Leben muss man sich selbst entscheiden!

Glücks-Tipps und -Tricks für den Arbeitsalltag

Es ist medizinisch ratsam, positive Emotionen zu fördern. Nutzen Sie diese Erkenntnis auch am Arbeitsplatz. Überlegen Sie, was Ihr ganz persönliches Glücksrezept ist. Sie haben eines! Das kann der Partner oder die Familie sein, das Haustier oder ein Foto vom letzten Urlaub. Was zaubert Ihnen ein Lächeln ins Gesicht? Ganz egal was es ist, erinnern Sie sich bei der Arbeit an diese Dinge oder Personen; an diese Erlebnisse oder Ihr persönliches Motto. Indem Sie ein Foto auf den Schreibtisch stellen oder in die Schublade legen, haben Sie immer eine Erinnerung quasi auf dem Präsentierteller.
Regen Sie sich und andere öfter zum Lachen an. Das setzt Glücks-Hormone frei! Wer die Kolleginnen und Kollegen zum Lachen bringt, ist ein Gesundheitserreger.
Hadern Sie nicht mit dem Leben, wenn Sie einen Fehler gemacht haben, sondern lernen Sie daraus und versuchen Sie, es beim nächsten Mal auf einem anderen Weg. Allein der Versuch, optimistisch zu sein und Dinge positiv zu sehen, kann sich lohnen. Halten Sie glückliche Momente am Arbeitsplatz fest und loben Sie sich auch mal selbst.

Sucht: Gefährliche Glückssuche

Glück und Gesundheit hängen auch in diesem Themenfeld zusammen. Wer glücklich ist, braucht keinen Trost in Alkohol und Drogen zu suchen. So zumindest die Theorie! Doch hinter jedem/jeder Suchterkrankten steckt eine Person mit einem individuellen Weg in die Abhängigkeit und einer Chance, aus der Sucht herauszufinden.
Die Betrieblichen Ansprechpersonen SuchtPrävention (BASP) unterstützen Beschäftigte der Universität Stuttgart bei allen Fragen und Anliegen zum Thema Sucht. Sowohl suchtgefährdete und –erkrankte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst als auch indirekt Betroffene können sich vertraulich und unverbindlich an sie wenden.
Mehr Informationen zum Thema Suchthilfe finden Sie hier...

 

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