Bedrohung und Schädigung der Korallenriffe:






Fischfang und Fischzucht


  • Die Überfischung ist allgemein ein Problem, da Fischschwärme, die zum Ablaichen in die Riffe kommen, abgefischt werden. Algenabweidende Fische fehlen, die Weichalgen können sich durchsetzen und überwuchern das Riff, wodurch die Korallen absterben.
  • Die Züchtung erfolgt in flachen Rifflagunen; Überdüngung durch enorme Mengen an Futter und Dünger sowie durch die anfallenden Exkremente schädigt das Riff.
  • Mangrovenabholzung zur Langusten- und Garnelenzucht führt zu erhöhtem Sedimenteintrag und Nährstofffluss ins Meer.
  • Durch Schleppnetzfischerei kommt es zur Sedimentaufwirbelung, außerdem werden hier hauptsächlich Schwämme gefischt, die nicht essbar sind.
  • Durch Dynamitfischerei werden die Fische zerfetzt und sind somit also nicht mehr essbar. Statt dessen werden Rifforganismen abgetötet, sowie das Riff durch die Detonation geschädigt. Auch für die Fischer ist diese Art des Fischfangs äußerst gefährlich.
  • Um lebenden Frischfisch oder Aquarienfische zu fangen, werden Fische mit Giften, wie Cyanid betäubt. Viele sterben direkt oder später daran und die Riffareale, die täglich ihre Dosis abbekommen, sterben vollständig ab. Derzeit werden allein in den Philippinen jährlich mindestens 150 000 Kilogramm Blausäure in die Riffe gekippt.


Weitere Ursachen:
Fischfang
Bedrohung der Korallenriffe durch Fischfang und Fischzucht