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Wie wird man Funkamateur? |
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Zunächst muß man sich entscheiden, welche der gegenwärtig zwei Zeugnisklassen angestrebt wird. Es gilt prinzipiell: Je mehr Leistung und Frequenzen genutzt werden sollen, desto umfangreicher ist die Prüfung.
Die entsprechende Prüfung muss stets bei der Bundesnetzagentur abgelegt werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem der Prüfungsteile mindestens 75 Prozent der Maximalpunktzahl erreicht wird. Werden 70 Prozent erreicht, ist eine mündliche Nachprüfung möglich.
Nach bestandener Prüfung kann - ebenfalls bei der Bundesnetzagentur - ein persönliches Rufzeichen beantragt werden, das zur Teilnahme am Amateurfunkdienst berechtigt.
Nachfolgend sind tabellarisch die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Zeugnisklassen aufgeführt.
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Nutzbare Frequenzen
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Maximale Leistung
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| In der Prüfung verlangt
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| Klasse A
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sämtliche Amateurfunkfrequenzen***
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bis 750 Watt (Geräteleistung)
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- technische Kenntnisse (90min, 50 Fragen)
- Gesetzeskunde (60min, 40 Fragen)
- Betriebliche Kenntnisse (60min, 40 Fragen)
- Hören und Geben von Morsezeichen (fakultativ)
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| Klasse E
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144-146 MHz,
430-440 MHz und 10-10.5 GHz
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kleiner 10 Watt (effektive Strahlungsleistung)
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- technische Kenntnisse (45min, 25 Fragen)
- Gesetzeskunde (30min, 20 Fragen)
- Betriebliche Kenntnisse (30min, 20 Fragen)
gegenüber Klasse A stark vereinfacht
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* Die Einführung im Wintersemester vermittelt alle wichtigen elektrotechnischen Grundlagen zum Besuch des (anschließenden) Vorbereitungskurses.
** Für den Kurs im Sommersemester sind technische Grundlagen vorteilhaft.
*** Für den Gast-Funkbetrieb in bestimmten Ländern kann der Nachweis von Morsekenntnissen notwendig sein.
Eine bestandene Prüfung hat (nach aktuellen Stand) lebenslange Gültigkeit.
Mit einem Rufzeichen nach Klasse A kann aufgrund internationaler Abkommen (HAREC der CEPT) auch in vielen anderen Ländern der Welt ohne weitere Genehmigung und ohne Morsekenntnisse auf allen dort zulässigen Amateurfunkfrequenzen gesendet werden.
Sollten Sie unsere Kurse nicht besuchen können, können Sie sich auch mit den entsprechenden Frage-Antwort-Katalogen im Selbststudium (evtl. mit zusätzlicher Literatur) vorbereiten oder einen Amateurfunkkurs des Deutschen Amateur Radio
Clubs (DARC) in Ihrer Nähe besuchen.
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