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Das digitale Archiv Stuttgart

Willkommen in der Wissenschaft

Willkommen in der Wissenschaft ist ein Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst | Baden-Württemberg (MWK). Es werden Projekte gefördert, die "die Studierenden insbesondere in der Studieneingangsphase mit innovativen Angeboten für ihr Fach [...] begeistern". Ziel ist es, den Studierenden "Perspektiven für die Forschung oder berufliche Zukunft zu geben". Das Lehrprojekt "Das digitale Archiv Stuttgart" der Universität Stuttgart ist eines von 23 Projekten, das durch Willkommen in der Wissenschaft mit maximal 300.000 Euro gefördet wird. Sowohl das MWK als auch die Uni Stuttgart berichteten in eigenen Pressemitteilungen: Pressemitteilung des MWK; Pressemitteilung der Uni Stuttgart

Was ist das DDA?

DDA steht für "Das digitale Archiv Stuttgart" und ist ein Lehrprojekt im Rahmen des Programms Willkommen in der Wissenschaft. Das Projekt soll Studienanfänger für eine Zukunft ausbilden, in der der Umgang mit großen und komplexen Mengen digitaler Texte und Bilder für fachliche Qualifikationen und beruflichen Erfolg entscheidend sind. Das Projekt setzt dabei auf Teamarbeit, intensive Betreuung und Heranführung an aktuelle Forschungsfragen, um nachhaltiges Wissen zu schaffen.


Bild 1: Durch eine intentive Betreuung der Dozenten und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Informatikern und Geisteswissenschaftler wird Theorie (aus der Einführungsveranstaltung "Methoden der Digital Humanities") mit praktischen Anwendungen (aus den verschiedenen Seminaren) verbunden und führt so zu Wissen, das hängen bleibt.

Das Lehrprojekt baut auf der existierenden Lehr- und Forschungskooperation des Deutschen Literaturarchivs (DLA) Marbach und der Neueren deutschen Literatur (NDL) an der Universität Stuttgart auf. Dabei sollen neue Kooperationen mit der Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik entstehen.

 
Bild 2: Die Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach, der Philosophisch-Historischen Fakultät und der Fakultät Informatik bildet das Lehrprojekt "Das digitale Archiv".

Das Projekt sieht Lehrveranstaltungen und Tutorien vor, welche die Studierenden an die projektförmige Erforschung von Archivalien heranführen, einen Einblick in die entsprechenden Berufsfelder geben und den dafür nötigen Teamgeist vermitteln. Um dies auf Forschungsstand zu leisten und diesen im Sinne von avancierten Digital Humanities weiterzuentwickeln, werden die Veranstaltungen um eine informationsverarbeitende Komponente ergänzt. Dies macht sie wiederum für Studierende der Fakultät für Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik attraktiv, die in Teams mit Geisteswissenschaftlern arbeiten. Die Kluft zwischen den Fächern wird damit abgebaut.

Das Lehrprogramm ist als mehrstufiges Modell konzipiert. Im ersten Semester wird die Lehrveranstaltung "Methoden der Digital Humanities - Einführung" angeboten. Die Einführungsveranstaltung wird durch Fachseminare der verschiedenen Institute und Abteilungen der Fakultät 9 ergänzt.


Bild 3: In der Einführungsveranstaltung "Methoden der Digital Humanities" werden Grundlagen zur Visualisierung, Computerlinguistik, Digitalisierung und zu XML vermittelt. Dies wird anhand von Beispiel-Projekten der Digital Humanities wie TextGrid und Voyant oder durch quantitative Analyse und Metadaten geübt. Das erlernte Wissen wird in weiterführenden Seminaren verschiedener Institute wie z. B. die Anglistik, Germanistik, Geschichte oder Philosophie vertieft.

Lehrveranstaltung "Einführung in die Digital Humanities"

Informationen zur regelmäßigen Lehrveranstaltung "Methoden der Digital Humanities - Einführung" finden Sie unter
Lehre und unter Lehre/Methoden der Digital Humanities