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Digital Humanities

Was sind Digital Humanities?

"Die eHumanities verstehen sich als Summe aller Ansätze, die durch die Erforschung, Entwicklung und Anwendung moderner Informationstechnologien die Arbeit in den Geisteswissenschaften erleichtern oder verbessern wollen." - BMBF

"Die Digital Humanities sind ein Forschungsgebiet am Schnittpunkt zwischen angewandter Informatik und den Geistes- und Kulturwissenschaften. In diesem interdisziplinären Kontext werden nicht-triviale computergestützte Methoden und Werkzeuge systematisch erforscht, entwickelt und angewandt, mit deren Hilfe neue geistes- und kulturwissenschaftliche Forschungsfragen gestellt und alte Forschungsfragen neu beantwortet werden können." - DARIAH

 
Bild 1: Die Digital Humanities befinden sich an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und der Informatik.

Die Digital Humanities können als eine Antwort auf das Big Data Problem gesehen werden. Die Datenmenge von Text, Video oder Audio in den Geisteswissenschaften befindet sich bereits im Terabyte-Bereich. Um diese Daten verarbeiten zu können und damit das Potential an (neuen) Forschungsfragen ausschöpfen zu können, ist es notwendig neue Forschungsfelder zu erschließen und neue Forschungsmethoden zu entwickeln. Mit dem Lehrprojekt DDA und dessen anwendungsorientiertem Didaktikkonzept haben Studierende gleich zu Beginn ihres Studiums die Möglichkeit, an den aktuellen Entwicklungen in den DH teilzuhaben und sich mit deren Forschungsmethoden vertraut zu machen. Das Ziel dieses Didaktikkonzepts des DDA-Projekts ist es, die Studierenden zu reflektierten Digital Humanists auszubilden.


Bild 2: Auf Grund des Big Data Problems in den Geisteswissenschaften, wurde das Forschungsfeld der Digital Humanities erschaffen. Dies erfordert neue Lehrkonzepte, um Studenten der Geisteswissenschaften und Informatik Methoden zu Lehren im Umfang mit Big Data. Daraus hat sich das Lehrprojekt "Das digitale Archiv" ergeben, um Studenten zu reflektieren DH-Experten zu machen.

DH-Projekte in Stuttgart

ePoetics - Korpuserschließung und Visualisierung deutschsprachiger Poetiken (1770 - 1960) für den "Algorithmic criticism"

Das Projekt ePoetics wird vom Institut für Visualisierung, Neuere Deutsche Literatur I und Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung in Kooperation mit dem Institut für Sprach- und Literaturwissenschaften / Germanistische Computerphilologie der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt. Es zielt auf eine Weiterentwicklung der Digital Humanities durch die Erprobung informationstechnologischer Methoden am Beispiel eines für die Geistestwissenschaften zentralen Textkorpus ab, den Poetiken und Ästhetiken von 1770 bis 1960.
Link: ePoetics

CLARIN-D: Common Language Resources and Technology Infrastructure

Entwickelt wird eine web- und zentrenbasierte Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Sozialwissenschaften, u.a. am Instiut für Computerlinguistik - Lehrstuhl Grundlagen der Computerlinguistik.
Link: CLARIN-D