Datum: 17. Juli 2013, Nr. 52

Spitzenwert bei Bewerbungen zum WS 2013/14

Begehrter Studienort Universität Stuttgart

Mit 18.800 ist die Anzahl der schriftlichen Bewerbungen, die die Universität Stuttgart zum Stichtag 15. Juli 2013 erreicht haben, in diesem Jahr so hoch wie noch nie zuvor (2012: 16.900 Bewerbungen). Durch Eingabe einer Online-Bewerbung ihr Interesse bekundet hatten zuvor 24.200 (2012: 23.800). Diese Spitzenwerte bestätigen den Trend der zurückliegenden Jahre: Ein Studium an der Universität Stuttgart ist begehrt und steht bei jungen Menschen hoch im Kurs. Spitzenreiter sind die Fächer Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre (BWL), Maschinenbau, Sozialwissenschaften sowie Luft- und Raumfahrttechnik.

Prof. Wolfram Ressel, Rektor der Universität: „Diese besondere Nachfrage nach einem Studium an der Universität Stuttgart bei den jungen Menschen zeigt, dass das vielschichtige und qualitativ hohe Studienangebot an unserer Universität im In- und Ausland einen sehr guten Ruf genießt. Ich danke allen Verantwortlichen in den Fakultäten, die durch ihr Engagement konstant dazu beitragen, dass Forschung und Lehre so erfolgreich profiliert sind und im internationalen Wettbewerb eine Spitzenstellung einnehmen. Dieser Bewerberrekord zeigt aber auch, dass wir die Kapazitätsgrenze erreicht haben und eine weitere Zunahme der Studierenden nur mit einem zusätzlichen Ausbau einhergehen kann.“

Sehr hoch ist auch das Interesse auch an den Studiengängen Architektur und Stadtplanung, Technische Biologie sowie an den Lehramtsfächern Englisch, Deutsch und Geschichte. Die Zahl der Bewerbungen liegt insgesamt nochmals um circa 11 Prozent höher als im letzten Jahr, das mit dem doppelten Abiturientenjahrgang eigentlich eine Ausnahme sein sollte.

Bis zum 16. Juli verschickte die Universität bereits 1.892 Zulassungen zu den so genannten „ freien“ Fächern, die keinen Numerus Clausus haben. Gute Bewerber in NC-Fächer können ab Ende Juli mit einer Zulassung rechnen, nachdem die aufbereiteten Bewerbungen von Fach-Kommissionen hinsichtlich ihrer Eignung bewertet wurden. In freien Fächern können noch bis zum 15. September Bewerbungen eingehen und Zulassungen ausgesprochen werden.

Für ein Masterstudium bewarben sich insgesamt 4.500 Studierende, das sind über 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Die begehrtesten Fächer waren hier technisch orientierte BWL, Maschinenbau und Fahrzeug- und Motorentechnik.

Neu gestartet zum Wintersemester 2013/14 ist unter anderem der Masterstudiengang Architektur und Stadtplanung, hierfür bewarben sich gleich im ersten Durchgang ca. 250 Personen, darunter ein hoher Anteil Absolventen anderer Hochschulen. Auf großes Interesse stieß auch der neu etablierte, interdisziplinäre Masterstudiengang Planung und Partizipation (ca. 80 Bewerbungen).

Durch das Stuttgarter Modell der bedingten Zulassung kann die Universität auch den Bewerbern, die jetzt im Juli ihren Bachelorabschluss noch nicht vorweisen können, einen weitgehend reibungslosen Übergang in den Master zum Wintersemester anbieten.
Über das Online-Portal http://bewerbung.uni-stuttgart.de können sich die Studienbewerberinnen und -bewerber über den Status Ihrer Bewerbung informieren.

Dialogorientiertes Serviceverfahren

Die Universität Stuttgart hat mit dem Fach Mechatronik B.Sc.am so genannten dialogorientierten Serviceverfahren teilgenommen. Dieses deutschlandweite Zulassungsverfahren wird von der Stiftung für Hochschulzulassung unter www.hochschulstart.de koordiniert und soll vermeiden, dass Studienplätze aufgrund von Mehrfachzulassungen frei bleiben. Über 200 Bewerberinnen und Bewerber haben sich für dieses Angebot in Stuttgart interessiert; die Erfolgreichen können Ende Juli mit einem Zulassungsangebot rechnen. Der angestrebte bundesweite Koordinierungseffekt ist für dieses Jahr noch nicht zu erwarten, da viele Hochschulen sich mit ihren Studiengängen noch nicht am Verfahren beteiligen. Die Universität Stuttgart erwartet aber mittelfristig deutliche Vorteile aus dem Verfahren insbesondere für die Bewerber, die dann schneller Gewissheit haben über ihren Wunsch-Studienplatz und nicht auf eventuelle Nachrücker-Plätze im September warten müssen.

Weitere Informationen:
Dr. Hans-Herwig Geyer, Universität Stuttgart, Leiter Hochschulkommunikation und Pressesprecher,
Tel. 0711/685-82555, E-Mail: hans-herwig.geyer (at) hkom.uni-stuttgart.de