Datum: 4. Juli 2017, Nr. 57

Hochschulforum Digitalisierung

Universität Stuttgart erhält Strategieberatung für Digitalisierung in der Lehre

Mit einem Netzwerk von Experten soll die Digitalisierung der Hochschullehre strategisch weiterentwickelt werden. Das ist das Ziel der Peer-to-Peer-Beratung, die gemeinsam vom Stifterverband und dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung im Hochschulforum Digitalisierung unterstützt wird. Zum Start des neuen Beratungsprogramms wurde die Universität Stuttgart von einer Jury unter 56 Hochschulen ausgewählt.

Das Hochschulforum Digitalisierung fördert bis zum Jahr 2020 jährlich sechs Hochschulen mit dem Angebot einer Strategieberatung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Gestaltung des hochschulinternen Dialogs zu strategischen Fragen des digitalen Lehrens und Lernens. Neben der Universität Stuttgart wurde für das erste Beratungsjahr noch die Hochschule Bochum, die TU Braunschweig, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Universität Göttingen sowie die Pädagogische Hochschule Heidelberg in das Programm aufgenommen. Sie werden in einem Beratungsprogramm begleitet und dabei von „Peers“ unterstützt, also von Experten aus anderen Hochschulen sowie aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Die ausgewählten Hochschulen verfolgten in ihrem Antrag mit der Weiterentwicklung der Lehre klar formulierte Ziele und zeigten einen konkreten Entwicklungs- und Transformationsprozess für Hochschullehre im digitalen Zeitalter auf.

Dr. Simone Rehm, Prorektorin für Informationstechnologie (CIO) der Universität Stuttgart, freute sich über den Antragserfolg und sagte: „Wir haben nun die Chance, in einem strukturierten Beratungsverfahren gemeinsam mit dem Prorektorat Lehre den Übergang von einzelnen E-Learning-Projekten zu einer Gesamtstrategie für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter aktiv zu gestalten.“

Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführer des CHE Centrums für Hochschulentwicklung, unterstrich: Hochschulen müssen jetzt entscheiden, wie sie ihre Lehre im digitalen Zeitalter  weiter entwickeln wollen und welchen Stellenwert Digitalisierung in ihrem Profil einnehmen soll. Diesen Prozess wollen wir mit der Peer-to-Peer Beratung begleiten.“

„Der Austausch unter Peers als Critical Friends bietet den Hochschulen Anregungen und Feedback für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Sinne einer zeitgemäßen pädagogischen Antwort auf gesellschaftliche und technologische Veränderungen“, ergänzte Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbands.

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Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher