Datum: 2. Juli 2015, Nr. 55

Gastvortrag des weltweit bekannten Origami-Künstlers und -Wissenschaftlers Robert Lang

Kunst und Theorie des Papierfaltens

Origami, die Jahrhunderte alte artifizielle Technik des Papierfaltens aus Japan, ist den meisten Menschen als künstlerische Beschäftigung bekannt. Auch sind Anwendungen der Papierfaltkunst in den Bereichen der Pädagogik oder Therapie z.B.  zum Erlernen feinmotorischen Arbeitens oder zur Stärkung der Konzentrationsfähigkeit verbreitet. Wenige aber kennen bislang die innovativen Dimensionen, die sich durch die Überführung der Origami-Prinzipien in wissenschaftliche und technische Bereiche eröffnen. Wer die faszinierenden Möglichkeiten des „High-Tech-Origami“ kennen lernen möchte, ist bei einem Gastvortag an der Universität Stuttgart genau richtig. Referent ist der weltweite renommierte Origami-Künstler und -Wissenschaftler Robert J. Lang aus Kalifornien.

 

Titel des Gastvortrags:  From Flapping Birds to Space Telescopes: the Modern Science of Origami (in englischer Sprache)

Termin:            10.07.2015

Zeit:                 10:00 – 11:30 Uhr        

Ort:                  Campus Vaihingen, Pfaffenwaldring 47, Hörsaal 47.02

Medienvertreter sind herzlich eingeladen!

Dr. Lang ist einer Einladung des Instituts für Flugzeugbau (IFB) der Universität Stuttgart gefolgt, das mit seinen Forschungsleistungen im Bereich des Computational Origami, also der computergestützten Auslegung technischer Faltungen und deren hochpräziser Fertigung international führend ist. So werden am IFB beispielsweise ultraleichte und gleichzeitig hochfeste Flugzeugstrukturen mittels neuester, in Stuttart entwickelter Falttechnologien hergestellt.

Mit Blick auf den Gastvortrag an der Universität Stuttgart sagte Dr.-Ing. Yves Klett, High-Tech-Origamiexperte am IFB: „In seiner mitreißenden Präsentationsweise wird Robert Lang in eine völlig neuartige Origami-Welt einführen. Dabei wird sichtbar werden, welche Möglichkeiten durch unsere Forschungen auf diesem Gebiet sich noch eröffnen. Die technischen Lösungen reichen von der Mikro-Medizintechnik über neuartige Leichtbaukonzepte bis hin zu riesigen Weltraumteleskopen.

 

Weitere Informationen:

Dr. Hans-Herwig Geyer, Leiter Hochschulkommunikation und Pressesprecher, Universität Stuttgart,
Tel.: 0711/685-82555, E-Mail: hans-herwig.geyer[at] hkom.uni-stuttgart.de

Ein Käfer aus gefaltetem Papier