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Datum: 14. November 2017, Nr. 97

Engagement auf Technik-Erlebnismesse

Universität Stuttgart präsentiert sich auf neuer Messe „Modell + Technik 2017“

Die Universität Stuttgart ist in diesem Jahr Aussteller auf der neuen Messe „Modell + Technik 2017“,  die die Messe Stuttgart durch die Zusammenführung der früher getrennten Traditionsmessen „Hobby & Elektronik“ und „Modell Süd“ konzipiert hat. Das neue Messedesign soll dem Trend der Verschmelzung der Bereiche Modell und Elektronik Rechnung tragen. Die Erlebnismesse findet im Rahmen des „Stuttgarter MesseHerbst 2017“ vom 23. bis 26. November statt. Insbesondere junge Besucherinnen und Besucher  finden auf der „Modell + Technik“ die Gelegenheit, neueste Modellbau- und Elektroniktrends aus vielen Bereichen spielerisch zu erleben und zu testen. Die Universität Stuttgart ist im Messebereich „Maker Space“ (Halle 7, Nr. E 52) vertreten. Attraktive Mitmachangebote der Universität vermitteln Spaß an Naturwissenschaft, Forschung und Technik. Zum Messekonzept gehören auch Informationen über Studium und Beruf in den MINT-Bereichen sowie über Ausbildungsmöglichkeiten an der Universität.

In den zurückliegenden Messejahren  hat die Universität Stuttgart auf der „Hobby & Elektronik“ mit Exponaten und Messeaktivitäten beim jungen Publikum für große Aufmerksamkeit und großes Interesse gesorgt.  An diesen Messeerfolgen knüpft die Universität an und möchte mit dem diesjährigen Auftritt auf der neuen Messe dem jungen Messepublikum die Faszination der Wissenschaft schon früh vermitteln und zugleich potenzielle Studierende von der Attraktivität eines Studiums an der Universität Stuttgart überzeugen.

Das Messeteam der Universität, zu dem auch Vertreterinnen und Vertreter  der Berufsausbildung und des Gleichstellungsreferats gehören, wird an den Messetagen ein buntes Technikprogramm zeigen: vom automatisierten Tischkicker bis zu biologischen Experimenten.

Die Erlebnisangebote im Überblick:

Starkick

Der Starkick, ein automatisierter Tischkicker, wurde am Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart in mehreren studentischen Arbeiten entwickelt. Eine menschliche Mannschaft kann hier gegen ein automatisiertes System antreten. Das System besteht aus verschiedenen Hardware- und Softwarekomponenten, die zum Beispiel die Ballerkennung durchführen, die Bewegung der Stangen steuern oder das aktuelle Geschehen visualisieren. Das Gesamtsystem besteht aus dem Spielfeld und der Mechanik, einem Motorenpaar für Rotationen und Translation der Spielstangen mit zugehörigen Mikrocontroller-Board, zwei Torsensoren, Infrarotleuchtdioden und einer Kamera für die Bilderfassung sowie einem PC mit Monitor für die Bildverarbeitung und Visualisierung.

GreenTeam Uni Stuttgart

Das GreenTeam Uni Stuttgart ist ein studentischer Verein, der seit 2009 rein elektrisch betriebene Rennwagen entwickelt und damit am internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student teilnimmt. Auf Events in Hockenheim, Spielberg oder Barcelona tritt das  GreenTeam gegen andere Hochschulen aus aller Welt an und fährt dabei seit Jahren in der Weltspitze mit. Mit dem aktuellen Fahrzeug E0711-8, das auf dem Stand zu bestaunen ist, hat das GreenTeam nun sogar den Sprung auf den ersten Platz der Weltrangliste geschafft.

iGEM Team Stuttgart

iGEM („International Genetically Engineered Machine Competition”) ist der international renommierteste Wettbewerb für synthetische Biologie, der jährlich im Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA) ausgerichtet wird. Das erste iGEM-Team der Universität Stuttgart präsentiert seine Forschungen: Ein bedeutendes Instrument der Biologie ist der PCR Cycler, welcher zur Vervielfältigung von DNA benutzt wird. Auch beim iGEM-Projekt, bei welchem sich das Team an der Entwicklung eines biologischen Rohrreinigers versuchte, kam der PCR Cycler zum Einsatz. Besucherinnen und Besucher dürfen die Heizblöcke und Heizzeiten unter Anleitung einstellen und sehen wie ein Roboterarm kleine Gefäße (Eppis genannt) von einem Heizblock zum anderen transportiert. Der „Mini-Bioreaktor“ illustriert den Aufbau und die prinzipiellen Bauteile eines großtechnisch eingesetzten Reaktors. Die Besucherinnen und Besucher haben hier die Möglichkeit, die Rührerdrehzahl einzustellen, welche unter anderem entscheidend ist für eine erfolgreiche Fermentation.

Berufsausbildung an der Universität Stuttgart

Von den 15 angebotenen Ausbildungsberufen sind vier am Start: Elektroniker testen die Geschicklichkeit der Besucher. Mit einem Sensorgriff folgen sie einem sich im Kreis bewegenden Draht. Bei Berührung wird ein Fehlersignal ausgelöst. Industriemechaniker präsentieren ihre Azubiprojekte: Stirlingmotor, Rennwagen, Fernsehturm. Interessierte ergründen das Geheimnis des Teufelsknotens (ein aus sechs Einzelteilen dreidimensional zusammengesteckter Gegenstand). Zu sehen ist auch ein gemeinsames Azubiprojekt, an dem verschiedene Ausbildungsberufe zusammengearbeitet und das Projekt zu einem Erfolg gebracht haben.

Schülerinnen- und Schülerprojekte des Gleichstellungsreferats (Donnerstag, 23.11. & Freitag, 24.11.)

Mit einem kleinen Quiz können junge Messebesucherinnen und -besucher ihr Wissen rund um Naturwissenschaften und Technik testen. Die Fragen zeigen, wie sehr unser Alltag auf Technik basiert. Wer für sich feststellt, wie spannend und vielfältig diese Themen sind, erhält eine Einladung zu den Schülerinnen- und Schülerprojekten TryScience und zum Girls‘ Day, um tiefer in die Wissenschaft einzutauchen.

Zentrale Studienberatung (Samstag, 25.11.)

Die Zentrale Studienberatung ist die professionelle Beratungsstelle der Universität Stuttgart für alle Anliegen von Studieninteressierten und Studierenden. Beraterinnen und Berater geben Informationen zur Studienwahl, begleiten beim Studieneinstieg und helfen,  das Studium erfolgreich durchzuführen und abzuschließen.

Weitere Informationen:

Anja Hardekopf, Universität Stuttgart, Rektoratsbüro,Tel. 0711/685-81409, E-Mail: anja.hardekopf[at]rektorat.uni-stuttgart.de

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Dr.

Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher