16. Juli 2020

„Ein Startup zu gründen, ist wirklich eine Reise zur Selbstfindung“

Am 6. Juli ging die Speaker Series in die zweite Runde. Das gemeinsame Format von STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play, ARENA 2036 und Universität Stuttgart stand dieses Mal unter dem Motto „Von der Idee zum erfolgreichen Startup“.

Jeff Burton als einer der Gründer von Electronic Arts (EA) machte den Start via Liveschaltung aus Kalifornien. Als jemand, der seit den 80er Jahren in der Startup-Szene tätig ist, teilte er einige unterhaltsame, aber auch lehrreiche Episoden aus der Gründungszeit von EA: Von Auszeiten, in denen das Büro kurzerhand zum Spielfeld wurde, über Marketingmaßnahmen wie Teamfotos im Beatles-Look, bis hin zu den traditionellen "Friday Beer & Wine Meetings". Gründern gibt Burton unter anderem mit auf den Weg: „Seien Sie immer ehrlich und ehrlich zu sich selbst, auch wenn Ihnen das keinen Vorteil bringt.“

Im Anschluss gab Konrad Wenzel, Gründer und Geschäftsführer von nFrames als regionaler Player aus Stuttgart Einblicke in die Arbeit des Startups, das Software für die 3D-Rekonstruktion aus Bildern entwickelt. „Ein Startup zu gründen, ist wirklich eine Reise zur Selbstfindung. Es ist ähnlich wie beim Reisen - es geht darum, den Blick zu erweitern und neue Perspektiven einnehmen zu können. Und auch für mich selbst kann ich sagen, dass das Interessanteste daran ist, sich selbst und auch die Grenzen der eigenen Komfortzone kennen zu lernen“, berichtete Wenzel.

An der darauffolgenden virtuellen Diskussionsrunde nahm Dr. Philipp Gneiting, Head of Open Innovation und STARTUP AUTOBAHN at Mercedes Benz teil. Prof. Alexander Brem von der Universität Stuttgart griff als Moderator die Fragen aus dem Publikum auf: Was fehlt in Deutschland, um mehr Startups zu generieren? Wo sind die Unicorn-Startups in Deutschland? Gneiting meinte dazu, dass das Mindset in Deutschland weiterhin ein Thema sei, ebenso wie das Fehlen großer Investments. Ein weiterer Aspekt sei auch die immer noch verbreitete Angst vorm Ideenklau, sagte Burton. Die hätte sich aber in den vergangenen zehn Jahren schon deutlich verringert. „Versuchen Sie, die größte Wirkung zu erzielen, die Sie sich vorstellen können. Verändern Sie die Welt!”

Save the date – die nächste Speaker Series findet am 5. November 2020 statt [en]

Am 6. Juli sprachen bei der 2. Speaker Series (im Uhrzeigersinn von oben links): Konrad Wenzel, Alexander Brem von der Universität Stuttgart, Philipp Gneiting und Jeff Burton.
Am 6. Juli sprachen bei der 2. Speaker Series (im Uhrzeigersinn von oben links): Konrad Wenzel, Alexander Brem von der Universität Stuttgart, Philipp Gneiting und Jeff Burton.
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