5. März 2014 / Uni-Info

Deutschlandstipendium Festakt 2014

Grund zum Feiern - Bei einem Festakt im Haus der Wirtschaft am 6. März feiert die Universität Stuttgart mit ihren Förderern und Stipendiaten die dritte Runde des Deutschlandstipendiums: Rund fünfzig Förderer vergeben im Zeitraum Wintersemester 2013/14 und Sommersemester 2014 insgesamt fast 230 Deutschlandstipendien an Studierende der Universität Stuttgart. Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten freuen sich damit über eine monatliche Unterstützung von 300 EUR, die zur Hälfte vom Bund kofinanziert wird. Sie alle haben sich anhand ihrer hohen Leistungen qualifiziert, aber auch aufgrund „weicher Faktoren“. So flossen auch außerfachliches Engagement oder besondere familiäre Umstände in die Beurteilung der Vergabekommission ein.

Die Motivation der Förderer und der Anlass zu feiern
Die Motive der Förderinnen und Förderer des Deutschlandstipendiums an der Universität Stuttgart sind zahlreich und meist miteinander verschränkt: Die Überzeugung, einen jungen Menschen zu fördern, der dies offensichtlich verdient hat; die Hoffnung, mögliche Nachwuchskräfte für das eigene Unternehmen kennenzulernen; der Wunsch, etwas an die
Gesellschaft zurückzugeben.
Im Haus der Wirtschaft möchte die Universität mit einem Festakt die Leistung der geförderten Studierenden und das Engagement ihrer Förderer würdigen und feiern. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf dem Austausch zwischen Förderern und Stipendiaten liegen.
Immer mehr Firmen, Stiftungen, aber auch Privatpersonen oder Vereine, die in besonderer Verbindung mit der Universität Stuttgart stehen, interessieren sich für das Deutschlandstipendium und entscheiden, mit diesem Instrument leistungsstarke und engagierte Persönlichkeiten in ihrem Studium zu unterstützen.
Dabei ist auffällig, dass es neben den bekannten großen Firmen und Stiftungen inzwischen auch zahlreiche kleine oder mittlere Unternehmen, außerdem eine stetig wachsende Zahl von Privatpersonen sind, denen in der nunmehr dritten Förderrunde (WS 2013 und SS 2014) die Unterstützung der jungen Menschen am Herzen liegt. Gerade für diese Förderer war die von der Universität Stuttgart angebotene Staffelung der Stipendienpakete interessant, die den unterschiedlichen Förderbedürfnissen und -möglichkeiten Rechnung trägt.

Gestaffelte Förderpakete
So ist die Unterstützung von nur einem Studierenden, die sich im Jahresbudget mit 1.800 EUR niederschlägt, genauso möglich und vielleicht auch für ein erstes „Ausprobieren“ attraktiv, wie die Vergabe von größeren Förderpaketen. Ab drei Stipendien (5.400 EUR/Jahr) eröffnet sich für den Förderer eine Mitbestimmungsmöglichkeit hinsichtlich der
Studiengänge, d.h. für zwei dieser Stipendien kann er selbst bestimmen, in welche Studiengänge sie vergeben werden. Ab der Vergabe von neun Stipendien (oder drei Stipendien für drei Jahre) besteht schließlich die Möglichkeit, an den Sitzungen der Vergabekommission der Universität beratend teilzunehmen.

Freundesvereinigung setzt Akzent auf „freie“ Stipendien
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch die Freundesvereinigung der Universität Stuttgart: Sie vergibt ihre zahlreichen Stipendien gänzlich ohne Zweckbindung. Damit können besonders viele Studierende aus „industrie-fernen“ Studiengängen gefördert werden.
Neben der Freundesvereinigung stellen in dieser dritten Runde des Deutschlandstipendiums die Vector Stiftung, die Gips Schüle Stiftung und die Robert Bosch GmbH die meisten Stipendium zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Förderprogramm: www.uni-stuttgart.de/deutschlandstipendium
Kontakt:
Andrea Biallas, Dezernat Studium und Promotion, Tel.: 0711/685-82228,
E-Mail: andrea.biallas[at]verwaltung.uni-stuttgart.de
Dr. Hans-Herwig Geyer, Universität Stuttgart, Hochschulkommunikation,
Tel. 0711/685-82555, E-Mail: hans-herwig.geyer [at] hkom.uni-stuttgart.de

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