More-AG

17. Dezember 2014

Das erste Treffen der more-AG

Die Arbeitsgruppe, die den Relaunch der Webseiten der Universität Stuttgart begleiten und das Projektteam beraten wird, hat sich erstmals getroffen. Sie wünscht sich einen einheitlicher gestalteten und strukturierten Onlineauftritt, in dem die Nutzerperspektive im Vordergrund steht und weiterhin eine hohe Informationsdichte herrscht. Der Rektor bedankt sich für das Engagement der Mitglieder und unterstreicht die Bedeutung des Projekts für eine zeitgemäße Außendarstellung der Gesamt-Universität.

22 Personen aus verschiedenen Bereichen der Universität Stuttgart. Mit Erfahrungen als Nutzer, Verantwortliche oder Redakteure der Uni-Webseiten. Mit dem Auftrag, ihre Meinung zu sagen und ihre Expertise einzubringen. Das ist die more-AG: die Arbeitsgruppe, die das auf zwei Jahre angesetzte Webrelaunch-Projekt „Mobile Relaunch“ (more) begleitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 17. Dezember 2014 im Senatssaal zu ihrer ersten Sitzung.

Dr. Hans-Herwig Geyer (Hochschulkommunikation) und Dr. David Boehringer (TIK), die das Projekt more leiten, erläuterten die Hintergründe des Projekts: Immer mehr Nutzer mit mobilen Endgeräten greifen auf die Uni-Webseiten zu; andere Hochschulen haben bereits Webseiten in responsivem Design, das sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. Zudem ist es im zunehmenden Wettbewerb notwendig, dass sich die Universität mit einer einheitlichen Außendarstellung präsentiert. Die Projektleiter stellten vor, welche Schritte bis zum Relaunch geplant sind und wo Herausforderungen liegen.

Rektor Prof. Wolfram Ressel, der die AG begrüßte, betonte auf dem Treffen, dass der Webauftritt der wichtigste Kanal der nationalen und internationalen Außendarstellung der Universität sei. „Der Relaunch und die Überarbeitung des Corporate Designs sind ein bedeutender Teil des Strategieentwicklungsprozesses“, sagte Ressel. Er bat die Mitglieder der Arbeitsgruppe, sich einzubringen und das Projektteam dabei zu unterstützen, in der Universität Akzeptanz für das Projekt und damit verbundene Veränderungen zu gewinnen.

Das Projektteam analysiert derzeit den Ist-Zustand der Webseiten – und die Arbeitsgruppe leistete dazu gleich einen Beitrag, indem sie aus ihrer Sicht Stärken und Schwächen benannte (siehe nächsten Eintrag unten). Positiv werden demnach die Informationsfülle, die schlichte und sachliche Gestaltung sowie die „technische Flexibilität“ gesehen. Kritisiert wurden unter anderem die „ unübersichtliche Navigation“, die uneinheitliche Gestaltung und Struktur, die Suchfunktion, „ Textwüsten“ sowie die geringe Anzahl englischsprachiger Webseiten. Auch die organisatorische Frage „ wer übersetzt?“ kam auf.

Die Diskussion zeigte, dass sich die Arbeitsgruppe einen über Institute und Einrichtungen hinweg einheitlich gestalteten und strukturierten Onlineauftritt wünscht. Gewisse Spielräume für eigene Anforderungen der Einrichtungen und Institute müssten jedoch gegeben sein. Im Vordergrund sollte die Nutzerperspektive stehen, sagte eine Teilnehmerin. Man müsse sich klar machen, für welche Zielgruppen man die Webseiten erstelle. Wichtig war der Gruppe auch, neben Design und Struktur der Webseiten von Anfang an die Organisation, also die redaktionelle Arbeit, mitzudenken – auch über die Projektlaufzeit hinaus. „Wichtig ist: Wer stellt Inhalte ein, wer hält sie aktuell?“, betonte ein Teilnehmer. Die Idee, dass zentrale Ansprechpartner, etwa eine zentrale Onlineredaktion, die verschiedenen Webseitenbetreiber unterstützen, fand großen Anklang. „Die Außenwirkung ist sehr wichtig“, sagte eine Teilnehmerin. „Die Webseitenbetreiber tun ihr Bestes, aber jeder arbeitet im Kleinen für sich. Durch Unterstützung von Profis wären die Seiten einheitlicher und professioneller.“

Die more-AG gab dem Projektteam außerdem mit auf den Weg, Schnittstellenproblematiken zu anderen technischen Systemen zu bedenken, die Beziehungen zu klären und Systeme wenn möglich zu integrieren. Ziel müsse sein, Datenredundanzen zu vermeiden sowie es Webseitenbetreibern und Nutzern einfach zu machen. Ein weiterer Wunsch, den die Gruppe äußerte, war, dass Seiten mit Informationen, die nur für Mitarbeiter relevant sind, von den öffentlichen Seiten klarer getrennt werden.

Das Projektteam bedankte sich für das gezeigte Engagement und die Bereitschaft, den Relaunchprozess zu begleiten. Die Mitglieder der more-AG dürfen sich jederzeit mit der Projektkoordinatorin Lydia Bentsche über den aktuellen Stand des Projekts austauschen, Fragen und Ideen einbringen. So soll ein stetiger Dialog auch abseits der Treffen sichergestellt sein.

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