Universität Stuttgart erzielt hervorragende Ergebnisse in Studie zu Internationalität

11. November 2025

Die Universität Stuttgart ist attraktiv, einladend und bietet ideale Karrierechancen. Das finden nationale und internationale Studierende laut der Studie „Benchmark internationale Hochschule“ (BintHO) des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD), an der die Universität Stuttgart zum ersten Mal teilgenommen hat.
[Bild: Universität Stuttgart / Uli Regenscheit]

Internationale Studierende kommen gern nach Stuttgart

Für über 60 Prozent der befragten internationalen Studierenden ist die Universität Stuttgart die erste Wahl. Das Studienangebot, besonders die englischsprachigen Studiengänge, sowie der gute Ruf und die Rankingergebnisse überzeugen am meisten. Der Hochschulstandort Stuttgart wird als sehr attraktiv wahrgenommen, ebenso das Bewerbungsverfahren und Unterstützungsangebote wie das Buddyprogramm oder das Interkulturelle Mentoringprogramm.

Karrierepläne in Deutschland und der Region

Fast drei Fünftel der internationalen Studierenden möchten längerfristig in Deutschland leben und arbeiten. Sie schätzen Deutschland als führenden Technologiestandort und die attraktiven Arbeitsmöglichkeiten nach dem Studium. Viele von ihnen arbeiten schon während des Studiums, um dieses zu finanzieren, deutlich mehr als deutsche Studierende. 86 Prozent dieser Gruppe möchte in Baden-Württemberg bleiben, über 53 Prozent in Stuttgart und der Region – Ergebnisse, mit denen die Universität Stuttgart ganz vorn in ihrer Vergleichsgruppe liegt. Um einen erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen und den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, bietet die Universität Stuttgart mit den zahlreichen Integrations-, Sprach- und Karriereangeboten im Kontext des FIT-Projekts Unterstützung an. Erfreulicherweise werden solche Angebote und auch die Kurse des Sprachenzentrums gut angenommen: 60 Prozent der befragten internationalen Studierenden besuchten einen Sprachkurs, da sich zeigte, dass sie mit der deutschen Sprache nicht wie erhofft zurechtkommen und sich noch mehr Kontakt zu deutschen Studierenden wünschen. 

Outgoings: So beliebt sind Auslandsaufenthalte bei Stuttgarter Studierenden

Das Auslandssemester ist noch immer die beliebteste Art des Auslandsaufenthalts im Studium und Stuttgarter Studierende planen mehr Auslandssemester als Studierende an Hochschulen der Vergleichsgruppe. Am häufigsten gehen sie in die Regionen Europa, Asien-Pazifik und Nordamerika – und können dabei aus einem breiten Netzwerk internationaler Partnerhochschulen wählen. Sie motiviert besonders, vor Ort ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln, Sprachkenntnisse zu vertiefen und neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln. Virtuelle Auslandsaufenthalte können sich die meisten deshalb nicht vorstellen, am ehesten noch in Kombination mit einem kurzen Aufenthalt vor Ort. Finanzielle oder private Hürden hemmen teilweise die Studierenden daran, den Schritt ins Ausland zu gehen. Auch die Frage, ob sich Leistungen aus dem Ausland anerkennen lassen, spielt eine Rolle. Hier setzt die Internationalisierungsstrategie der Universität Stuttgart an, die als Ziel hat, die Anerkennungspraxis weiter zu verbessern.

Universität für alle

26,4 Prozent der befragten Bildungsinländer*innen – also Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder einer Deutschen Auslandsschule erworben haben – haben einen Migrationshintergrund. Mit diesem Wert liegt die Universität Stuttgart deutlich über ihrer Vergleichsgruppe. 36,9 Prozent der befragten Bildungsinländer*innen sind „first generation students“, stammen also aus Nichtakademikerfamilien. Projekte wie „POWERst – emPOWERing first generation STudents“ fördern Studierende der ersten Generation, um den Zugang zu Hochschulbildung zu erleichtern.

Insgesamt zeigen sich Studierende mit ihrem Studium und der Universität Stuttgart zufrieden. Sie fühlen sich an der Universität willkommen. Internationale Studierende erleben den Campus als offenes und respektvolles Umfeld und kommen gut mit der Umstellung auf die deutsche Alltagskultur zurecht. Auch mit ihrer Lebenssituation in Deutschland sind sie zufrieden. Fälle, in denen sich Studierende als „fremd“ bzw. „nicht deutsch“ wahrgenommen fühlen oder Angst um ihre Sicherheit haben, kommen an der Universität Stuttgart deutlich seltener vor als an den Universitäten in ihrer Vergleichsgruppe. Dies gilt sowohl im Kontakt mit der Hochschulverwaltung und mit Lehrenden als auch außerhalb des Hochschulkontexts, wie auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt.

„Die Ergebnisse der BintHO-Studie zeigen, dass die Universität Stuttgart ein inklusives und respektvolles Umfeld für Studierende und Universitätsangehörige schafft. Wir werden auf den guten Resultaten aufbauen, damit sich die Studierenden weiterhin an unserer Universität willkommen fühlen und bestmögliche Voraussetzungen für ihr Studium vorfinden", betont Prof. Alexander Brem, Prorektor für Transfer und Internationales. 

Über die BintHO-Studie und die Vergleichsgruppe

Die Studie Benchmarking Internationale Hochschule (BintHO) ist die größte deutsche Erhebung zur internationalen Mobilität im Studium. Deutschlandweit nahmen im Wintersemester 2023/24 über 115.000 Studierende an 132 Hochschulen aus allen Bundesländern und von verschiedenen Hochschularten teil. Die Universität Stuttgart kann sich dadurch einerseits detailliert mit 56 ähnlich großen Hochschulen, andererseits mit sieben TU9-Universitäten sowie weiteren technisch orientierten Universitäten vergleichen. Die Umfrage wurde im Wintersemester 2023/2024 durchgeführt und die Universität Stuttgart konnte mit über 25 Prozent die beste Teilnehmerquote aller befragten Hochschulen verzeichnen. Für Herbst 2026 ist die nächste Umfrage des DAAD geplant.

Das International Office der Universität Stuttgart

Kontakt

 

Hochschulkommunikation

Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart

Zum Seitenanfang