MyMachine: Studierende bauen Kinderträume

24. Juni 2026

Im Projekt MyMachine stehen die kreativen Ideen von Kindern im Mittelpunkt: Sie beschreiben ihre Traummaschinen, Studierende entwerfen und Mittelstufenschüler*innen bauen sie. Jetzt konnten sich die Grundschulkinder einen ersten Eindruck von ihren Aufträgen verschaffen.

[Bild: Universität Stuttgart / Max Kovalenko]

Wer will schon gern vom Bett zur Toilette laufen? Und welches Kind lässt sich nicht von Spielen von den Hausaufgaben ablenken? Für diese Probleme haben sich Grundschulkinder kreative Lösungen einfallen lassen. Im Projekt „MyMachine“ werden ihre Traummaschinen Wirklichkeit: Technologie-Management-Studierende der Universität Stuttgart designten die Maschinen für die Grundschulkinder des Galileo Bildungshauses. Die anspruchsvollen Kund*innen konnten sich jetzt von den Produkten überzeugen. Im Café frei[raum] auf dem Campus Vaihingen zeigten die Studierenden den Kindern ihre Prototypen. Der erste Eindruck: Positiv!

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Grundschulkinder, Studierende und Lehrpersonen freuen sich über die Traummaschinen.

Vom Schienenfahrzeug bis zur Getränkemaschine

Vier unterschiedliche Maschinen haben die Studierenden aus den Ideen der Kinder entwickelt. Ein Fahrzeug auf Schienen (damit der Weg zur Toilette nicht mehr zu Fuß zurückgelegt werden muss), ein Stift mit einem Bonbon-Spender, eine Getränkemaschine, die Wunschgetränke zubereitet, und ein schlauer Schreibtisch, der die Spiele-Schublade erst öffnet, wenn die Hausaufgaben erledigt sind. An der letzten Maschine arbeitete der Student Florian Hog mit: „Wir entwickeln den Prototypen jetzt noch etwas weiter. Im Moment schiebt man eine Kugel immer weiter, bis sie die letzte Schublade mit dem Spielzeug öffnet – das sollen in der finalen Maschine nur die Eltern können, wenn die Hausaufgaben kontrolliert sind.“

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Eine Murmel öffnet die Schubladen des Schreibtischs – die mit den Spielen aber erst ganz zum Schluss.

Technologien für eine junge Zielgruppe

Das Projekt MyMachine ist dieses Jahr fest verankert im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Technologiemanagement. Hier lernen die Studierenden nicht nur kreatives Design von Maschinen, sondern vor allem auch, die Ideen der Kinder umzusetzen. „Das ist natürlich etwas schwierig, macht aber viel Spaß. Leider kann man nicht alles umsetzen, was sich die Kinder so wünschen: Zeitmaschinen können wir noch nicht entwerfen“, sagt Emilia Stotz, die stattdessen an der Getränkemaschine mitwirkt.

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Wie funktioniert das Getränkemischen? Die Studierenden erklären die Maschine den Kindern.

Über MyMachine Stuttgart

Ermöglicht wird das Bildungsprojekt MyMachine, das Zukunftskompetenzen von Kindern fördert, von der Initiative Classroom Thinktank e.V. und wird von der Stiftung Universität Stuttgart mit gefördert. In Stuttgart sind neben der Universität Stuttgart, die das Projekt koordiniert, das Galileo Bildungshaus und die Max-Eyth-Schule am Projekt beteiligt. Letztes Jahr fand mit MyMachine Stuttgart das Projekt zum ersten Mal in Deutschland statt.

Weitere Einblicke in die Hintergründe des Bildungsprojekts gibt es dieses Jahr auf der FUTUROMUNDO EDU Konferenz. Am 25. Juni findet um 11:30 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle ein Talk und anschließend eine Panel-Diskussion zur generationsübergreifenden Projektlernmethode statt.

Kontakt

Verena Weber

 

Volontärin Hochschulkommunikation

 

Hochschulkommunikation

Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart

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