Fördermöglichkeiten für Japan und Neuseeland
Wie internationale Forschungsprojekte gezielt unterstützt und Kooperationen erfolgreich aufgebaut werden können, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung zu Japan. Vertreter*innen der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) und der Japan Science and Technology Agency (JST) informierten über Förderprogramme, Voraussetzungen und Antragsmodalitäten. Damit erhielten Professor*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen aller Karrierestufen einen Überblick über konkrete Möglichkeiten, ihre Forschung international zu vernetzen.
Auch bei der Zusammenarbeit mit Neuseeland ging es um die Frage, wie aus internationalen Kontakten konkrete Forschungskooperationen entstehen können. Dr. Jannik Haas, New Zealand National Contact Point für Horizon Europe und New Zealand-Germany Science and Innovation Coordinator, gab einen Überblick über die aktuelle Förderlandschaft und mögliche Kooperationswege. Prof. Syn Schmitt, Direktor des Instituts für Modellierung und Simulation biomechanischer Systeme, ergänzte diese Perspektive um Erfahrungen aus der eigenen Forschungspraxis mit Partnern in Neuseeland. So wurde deutlich, welchen Mehrwert persönliche Erfahrungen und bestehende Netzwerke für den Aufbau und die Weiterentwicklung internationaler Kooperationen haben können.
Rahmenbedingungen für Kooperationen mit China
Bei der Veranstaltung zu China richtete sich der Blick auf die besonderen Rahmenbedingungen internationaler Forschungszusammenarbeit. Prof. Markus Taube, Professor für Ostasienwirtschaft/China an der Mercator School of Management und Vize-Direktor des Instituts für Ostasienwissenschaften IN-EAST an der Universität Duisburg-Essen, beleuchtete zentrale Aspekte deutsch-chinesischer Kooperationen vor dem Hintergrund sich verändernder Sicherheitserwägungen. Prof. Michael Resch, Direktor des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart, brachte Erfahrungen aus der praktischen Zusammenarbeit mit den Perspektiven von Wissenschaft, Politik und Kultur ein. Susan Völkel, Exportkontrollbeauftragte der Universität Stuttgart, informierte darüber, wann Forschung sicherheitsrelevant wird und welche Aspekte von Exportkontrolle und Forschungssicherheit zu beachten sind.
Die anschließende Diskussion zeigte, wie wichtig es ist, internationale Kooperationen nicht nur fachlich, sondern auch strategisch und mit Blick auf die jeweiligen Rahmenbedingungen zu planen. Gleichzeitig bot der Austausch Gelegenheit, konkrete Fragen zu diskutieren und Erfahrungen miteinander zu teilen.
Internationale Kooperationen weiter stärken
Über alle drei Veranstaltungen hinweg zeigte sich ein großes Interesse an internationalen Kooperationen. Gleichzeitig wurde deutlich: Erfolgreiche Zusammenarbeit beginnt mit persönlichen Beziehungen und lebt davon, Fördermöglichkeiten gezielt zu nutzen, Vorhaben realistisch zu planen und die jeweiligen Rahmenbedingungen zu kennen.
Internationale Kooperationen: Informationen und Themenwünsche
Für Sie zusammengestellte Informationen
Die Präsentationen und weitere Informationen zu den drei Veranstaltungen finden Sie in den ILIAS-Gruppen zu Japan, Neuseeland und China.
Ihre Themenwünsche
Welche Länder, Regionen oder Themen interessieren Sie? Das Prorektorat für Transfer und Internationales plant weitere Informationsveranstaltungenzu internationalen Kooperationen und greift dabei gerne Ihre Bedarfe auf. Teilen Sie uns Ihre Themenwünsche per E-Mail mit.
Kontakt
Alexander Brem
Prof. Dr.Prorektor für Transfer und Internationales
Lena Wahl
Persönliche Referentin des Prorektors für Transfer und Internationales