Mehrere Personen stehen an Stehtischen vor dem Publikum in einem Hörsaal.

Erste uniweite Townhall zu Sicherheit und Verteidigung

23. Juli 2026

Mit ihrer ersten Townhall hat die Universität Stuttgart ein neues Beteiligungs- und Dialogformat gestartet. Mehr als 200 Universitätsangehörige nahmen an der Veranstaltung teil, viele von ihnen brachten sich mit Fragen und Meinungsbeiträgen ein. Im Mittelpunkt stand die Rolle der Hochschule zwischen Wissenschaftsfreiheit, Sicherheit und gesellschaftlicher Verantwortung.

[Bild: Universität Stuttgart]

In seiner Eröffnung machte Rektor Prof. Peter Middendorf deutlich, dass die Universität mit der Townhall, die künftig regelmäßig stattfinden soll, Raum für einen offenen Austausch zu zentralen Fragen schaffen wolle. Sicherheitsrelevante Forschung sei angesichts der geopolitischen Entwicklungen ein hochaktuelles Thema von großer Tragweite, zu dem sich die Universität Stuttgart positionieren und ihrer Verantwortung gerecht werden müsse. Daher wurde es als Thema der ersten Townhall gewählt. Einen wissenschaftlichen Impuls gab Prof. Wolfram Pyta, der das Verhältnis von Wissenschaft, Staat und Sicherheit in einen größeren historischen Kontext einordnete.

Mehrere Personen stehen an Stehtischen vor dem Publikum in einem Hörsaal. ©
Die erste Townhall bot Raum für Fragen, Meinungen und Perspektiven.

Unterschiedliche Perspektiven aus der Universität

Unter der Moderation von apl. Prof. Felix Heidenreich brachten Rektor Prof. Peter Middendorf, Prof. Jens Anders (Wissenschaft), Prof. Judith Tonhauser (Ethikkommission), Susan Völkel (Exportkontrolle), Ulrich Gemkow (Personalrat) und Christopher Szesny (stuvus) ihre Sichtweisen auf das Thema ein. Dabei ging es unter anderem um den Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung, die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit, künftige Auswirkungen auf die Forschung, ethische Fragen und die Herausforderungen der Exportkontrolle.

Die anschließende Diskussion bot Raum für unterschiedliche Einschätzungen und ermöglichte es den Teilnehmenden aus Wissenschaft, Verwaltung, Gremien und Studierendenschaft, ihre Fragen und Perspektiven einzubringen und auch ihre Bedenken und Sorgen zu formulieren.

Townhall wird als Dialogformat fortgesetzt, Feedback willkommen

Zahlreiche Wortbeiträge aus dem Publikum verdeutlichten die Relevanz des Themas und zeigten, wie sehr die damit verbundenen Fragen die Universitätsangehörigen bewegen. Dabei wurde auch deutlich, dass zu diesem Themenfeld weiterer Diskussionsbedarf besteht. Die Universitätsleitung nimmt die eingebrachten Perspektiven und Fragestellungen auf und wird sie in die weitere Diskussion zum Thema einbringen.

Das neue Format soll künftig regelmäßig stattfinden. Damit sollen Universitätsangehörige weiterhin die Möglichkeit erhalten, sich an Diskussionen zu wichtigen Zukunftsthemen zu beteiligen und den Austausch innerhalb der Universität aktiv mitzugestalten. Feedback zur Townhall sowie Vorschläge für zukünftige Themen sind ausdrücklich willkommen und können an die E-Mail-Adresse der Townhall gesendet werden. Vielen Dank an alle, die bereits Anregungen und auch kritisches Feedback eingebracht haben. Die Rückmeldungen fließen in die Weiterentwicklung des Formats ein.

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Hochschulkommunikation

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