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12. Juni 2018;

Der Klimawandel zählt ohne Zweifel zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Neben dem allgemeinen Temperaturtrend sind es vor allem Extreme wie Starkregen, Hitzewellen, Überschwemmungskatastrophen und Orkane, die auch hierzulande immer wieder Opfer und Milliardenschäden verursachen. Der Blick zurück in die Geschichte offenbart, wie in den letzten 1000 Jahren Klimawandel und Wetterextreme Gesellschaften in Mitteleuropa beeinflusst haben. Neben langfristigen Entwicklungen des mittelalterlichen Wärmeoptimums und der kleinen Eiszeit waren es immer wieder auch Einzelereignisse, welche für prägende Weichenstellungen sorgten. Wie lassen sich diese Erkenntnisse einbinden in die aktuelle Diskussion von Klimavulnerabilität, der Klimaverletzlichkeit, aber vor allem auch der Anpassungsfähigkeit und dem langfristigen Lernen? Der Semestervortrag des Studium Generale „Hochwasser, Dürren, Wärmeoptimum und Kleine Eiszeit – Erkenntnisse aus 1000 Jahren Klimageschichte“ geht dieser Frage nach.        

Über den Referenten:
Prof. Rüdiger Glaser ist Leiter des Instituts der Physischen Geographie an der Universität Freiburg. Er ist ein international ausgewiesener Experte im Bereich der Historischen Klimatologie und des Globalen Wandels. Seine „Klimageschichte Mitteleuropas – 1000 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen“ wurde zum vielzitierten Standardwerk. Neben Forschung und Lehre ist er auch immer wieder wissensvermittelnd in den Medien präsent.

Wann? 
Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:00 Uhr

Wo?
Universität Stuttgart
Campus Stadtmitte
Hörsaal M 17.01
Keplerstraße 17
70174  Stuttgart

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