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Studium Generale Semestervortrag im SoSe 2017: Aus dem Bauch heraus? Gute Entscheidungen sind kein Zufall

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Filmabend

Manipulation durch Medien: "Jüd Süß" - der verbotene Nazifilm, der Studium Generale Dozent Ivan Mance zu Beginn der Veranstaltung

   

 

 

Vortrag Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani am 03. Juni 2016,
Was bedeutet es, ein Einwanderungsland zu sein?
Mythen, Widersprüche, Paradoxien

   

 

   

 

 

 

Vortrag Prof. Thomas Fehrmann am 27. Januar 2016,
Der €uro - unsere Währung, unser Schicksal

   

 

Vortrag Prof. Dr. Franz Quarthal am 8. Juli 2015
"Barockkultur in Südwestdeutschland"

   

 

Vortrag Prof. Dr. Angelika Schlarb am 19.11.2014
"Der Traum vom gesunden Schlaf"

 

Vortrag Prof. Dr. Holger Sonnabend am 07.05.2014
"Kaiser Augustus - Eine Bilanz zum 2000. Todestag"

 

Vortrag Prof. Dr. Werner Mezger am 13.11.2013
"Narrenidee und Fasnachtsbrauch - Zur Kulturgeschichte der fünften Jahreszeit"

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Impressionen von der Jubiläumsveranstaltung am 31. Oktober 2012

"60 Jahre Studium Generale an der Universität Stuttgart"

 
 

 Veranstaltungsbericht von Daniel Francis (siehe unten)

 

Prof. Dr. Wolfram Ressel

Begrüßung der Gäste durch den
Rektor der Universität Stuttgart
Prof. Dr. Wolfram Ressel

 

Uni_Rektor

 


 

IMG_6055Begrüßung von
Frau Prof. Dr. Elisabeth Walther-
Bense, der ältesten und ersten
Dozentin des Studium Generale

IMG_6071Die Stuttgart University Pipe Band IMG_6094

Markus Lion und Daniel Francis im Dialog: Studium Generale Rückblicke

IMG_6124Das Improtheater Heilix Spässle

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IMG_6143Dr. Andrea Waxenegger
Studium Generale - Auslaufmodell oder aktueller denn je?
 

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IMG_6214Dr. Edith Kröber
Studium Generale: Ausblicke
IMG_6229Die Uni Big Band  
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Veranstaltungsbericht von der Jubiläumsveranstaltung am 31. Oktober 2012
"60 Jahre Studium Generale an der Universität Stuttgart"

von Daniel Francis

Das 60-jährige Bestehen des Studium Generale an der Universität Stuttgart war am 31. Oktober 2012 Anlass für eine festliche Abendveranstaltung in Hörsaal 17.01 in der Keplerstr. 17 auf dem Campus Stadtmitte. Über zwei Stunden lang wurde den Gästen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten, das Einblicke in die Arbeit des Studium Generale gab und vor allem die Vielfalt und den Nutzen dieser Einrichtung eindrucksvoll widerspiegelte. Dabei wurden sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart und Zukunft des Studium Generale an der Universität Stuttgart ausführlich beleuchtet. Eingerahmt wurden die Vorträge, Rückblicke und Ausblicke durch musikalische und schauspielerische Beiträge von Gruppen und Arbeitskreisen, die durch das Studium Generale betreut werden. So waren am Ende alle Beteiligten vom oft proklamierten „Blick über den Tellerrand“ begeistert und restlos davon überzeugt, dass ein Studium Generale „aktueller denn je“ ist.

Am 31. Oktober um 18 Uhr war es endlich soweit: Wochen und Monate der Planung und Organisation fanden ihr wohlverdientes Ende. Die letzten Vorbereitungen waren getroffen und die Anspannung der letzten Stunden, die das gesamte Team des Zentrums für Lehre und Weiterbildung befallen hatte, wurde durch eine Vorfreude auf die Jubiläumsfeierlichkeiten verdrängt. Nachdem die ca. 250 Gäste, darunter viele Mitarbeiter der Universität Stuttgart, die Plätze im größten Hörsaal der Uni eingenommen hatten, eröffnete der Rektor Prof. Dr. Wolfram Ressel die Veranstaltung mit seiner Begrüßungsrede. In dieser betonte Prof. Ressel die wichtige Arbeit des Studium Generale an der Universität Stuttgart und gab einen ersten Einblick in die Anfänge dieser traditionsreichen universitären Einrichtung. Darüber hinaus lobte er den „Wissensdrang“ der beiden Studium-Generale-Mitarbeiter  Herrn Lion und Herrn Francis, die durch ihre intensiven Recherchen im Universitätsarchiv dieses Jubiläum überhaupt erst ermöglichten.

Der Begrüßung des Rektors folgte ein klangvoller Auftritt der Stuttgart University Pipe Band, der einzigen Pipe Band an einer deutschen Hochschule. Das beeindruckende Zusammenspiel von Drums und Pipes sorgte beim Publikum für Gänsehaut pur und sicherlich auch für kurzzeitiges Ohrensausen.

Der nächste Programmpunkt bestand aus einem Rückblick zu den Anfängen des Studium Generale an der Universität Stuttgart. Herr Daniel Francis, der seit Anfang des Jahres beim Studium Generale tätig ist, berichtete über die Ergebnisse seiner Recherchen im Uniarchiv. In einem kurzen Videointerview kam dann der emeritierte Althistoriker Professor Eckart Olshausen zu Wort, der lange Zeit Vorsitzender des Senatsausschusses für das Studium Generale gewesen ist. Er unterstrich in seinem Beitrag die Bedeutung dieser Institution für die Studierenden an einer grundsätzlich eher technisch ausgerichteten Hochschule. Die Reflexion und das Hinterfragen des im Fachstudium gelernten sieht er als besonders wichtige Aufgaben innerhalb des Studium Generale. Gleichzeitig seien die Angebote des Studium Generale auch dazu da, Anregungen in die Fachbereiche hineinzutragen und sie dadurch zu ergänzen. Dass sich das Studium Generale in den letzten 60 Jahren bewährt hat und daher auch weiter bewahrt werden muss, steht für ihn außer Frage. Herr Markus Lion, der seit 1998 für das Studium Generale an der Universität Stuttgart verantwortlich ist, rundete den Beitrag mit Einblicken in die jüngere Entwicklung des Studium Generale ab. Vor allem die Veränderungen an den Hochschulen im Zuge des Bologna-Prozesses und die Auswirkungen auf das Angebot des Studium Generale standen dabei im Mittelpunkt.

Frau Dr. Andrea Waxenegger, Leiterin des Zentrums für Weiterbildung  der Universität Graz und Präsidentin der EUCEN (European Association for University Lifelong Learning) ist, ging in ihrem Vortrag dann auf das Studium Generale im Kontext universitären lebenslangen Lernens ein. Dabei war eines Ihrer Anliegen, aufzuzeigen, dass wissenschaftliche „Bildung für alle“, insbesondere für Erwachsene in der zweiten Lebenshälfte, eine wichtige Aufgabe der Hochschulen sein muss. Wie die Universität Graz dieser Aufgabe gerecht wird und wie die Zukunft im Bereich des universitären Lehrens und Lernens aussehen könnte, war ebenfalls Teil ihrer Ausführungen. Darüber hinaus überraschte sie das Team des Studium Generale der Universität Stuttgart mit einem äußerst originellen Mitbringsel: eine echte Sacher Torte wurde Herrn Lion überreicht.

Frau Dr. Kröber, die Leiterin des Zentrums für Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart, zu dem seit 2009 auch das Studium Generale gehört, gab anschließend einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben des Studium Generale. Vor allem ein Projekt zum Intergenerationellen Lernen, das Studierende und Gasthörer gezielt zusammenbringen und so gemeinsames Lernen ermöglichen soll, lag Ihr dabei am Herzen.

Der letzte Auftritt war dann der Uni Big Band unter Frédéric Rabold vorbehalten. Eine Bilderpräsentation, die viele Arbeitskreise und Gruppen des Studium Generale vorstellte und deren Aktivitäten dokumentierte, ergänzte den musikalischen Beitrag in optischer Hinsicht. Nachdem die Uni Big Band noch eine längere Zugabe spielen musste, widmete man sich Speis und Trank in der Aula vor dem Hörsaal. Dass die Veranstaltung offensichtlich Appetit auf mehr machte, konnte man auch daran ablesen, dass die liebevoll aufgebauten Häppchen innerhalb kürzester Zeit gegessen wurden. Und auch der passend zum Anlass georderte  Jubiläumswein erfreute sich größter Beliebtheit. Am Infotisch des Zentrums für Lehre und Weiterbildung konnten sich die Gäste dann noch in ein Gästebuch eintragen und sich Informationsmaterial zum Studium Generale und den anderen Abteilungen innerhalb des Zentrums für Lehre und Weiterbildung holen. Auch der persönliche Austausch zwischen Veranstaltern und Gästen kam bei diesem Teil der Veranstaltung nicht zu kurz.

Alles in allem kann man von einer sehr gelungenen Jubiläumsfeier sprechen, die 60 Jahren Studium Generale an der Universität Stuttgart durchaus würdig war. Daher sind die Mitarbeiter des Studium Generale am Ende des Tages auch sehr zufrieden gewesen. „Das ganze Team des zlw hat tolle Arbeit geleistet und der Aufwand der Vorbereitung und Organisation hat sich wirklich gelohnt“ so Markus Lion nach der Veranstaltung.  Einziger kleiner Wermutstropfen blieb, dass unter den Gästen nur sehr vereinzelt Studierende zu finden waren, die eigentlich die wichtigste Klientel des Studium Generale darstellen. Dazu Herr Daniel Francis: „Zum 75-jährigen Jubiläum gibt es für die Teilnahme einfach ein paar Leistungspunkte für Studierende, dann kommen sicherlich einige mehr.“ In Zeiten der neuen Studiengänge vielleicht gar keine so schlechte Idee.