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Ausstellung in Kirchheim > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > >
 
Zukunft der Städte in der Region

Die Stadt ist nicht mehr das, was sie einmal war. Der urbane Raum ist ausgeufert und hat sich im 20. Jahrhundert in einen Fleckenteppich verwandelt. Mögliche Herangehensweise für diese Entwicklung in Städten der Region zeigte eine Ausstellung mit studentischen Arbeiten in Kirchheim unter Teck vom 18. September bis zum 30. Oktober.

Die Ausstellung wurde von einer Veranstaltungsreihe mit den Baubürgermeistern und Planungsamtsleitern von Schwäbisch Gmünd, Aalen und Kirchheim begleitet. Veranstalter war der Kulturbeirat der Stadt Kirchheim/Teck in Zusammenarbeit mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart. Viele städtischen Funktionen, die Jahrhunderte lang ihren festen Platz in den Innenstädten hatten, finden sich heute auch im suburbanen Umfeld. Eine ungezügelte Suburbanisierung konnte sich die Gesellschaft leisten, so lange die Bevölkerungskurve nach oben zeigte und die Mobilitätskosten vergleichsweise gering ausfielen.

   Dies gilt heute nicht mehr. Wenn Städte schrumpfen, hat dies auch städtebauliche Auswirkungen. Wie werden Städte diesen Wandel verkraften? Das Städtebau-Institut der Universität Stuttgart hat dieses brisante Thema bereits in verschiedenen Teilen der Bundesrepublik bearbeitet. Dabei hat sich gezeigt, dass auch im Südwesten der Republik Städte von diesem Prozess nicht verschont bleiben. Die insgesamt acht studentischen Arbeiten zeigten unter anderem Strategien für die zukünftige Entwicklung des Stadtzentrums von Schwäbisch Gmünd sowie des Unionsareals in Aalen. Sie zeigten flexible städtebauliche Strukturen, die Impulse für die Entwicklung der untersuchten Zentren geben, aber auch Modellcharakter für andere Gemeinden haben können. In den ausgewählten Arbeiten ging es mehr um die innovative Weiterentwicklung des Bestands als um die Expansion der Siedlungsfläche. Vier Strategien hatten die Studierenden aufgezeigt: die Identität des Ortes stärken, die 24-Stunden-Attraktivität des öffentlichen Raums pflegen, neue Lebensformen in der alten Stadt ermöglichen und die Innenstadt als Ausdrucksraum der differenzierten Gesellschaft erhalten.                           uk

 

   

 

KONTAKT

   


Städtebau-Institut
Tel. 0711/121 3350
Fax 0711/121 3356
e-mail: franz.pesch@si.uni-stuttgart.de
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Symposium mit der WHO

Das Institut für Biomedizinische Technik der Universität Stuttgart war vom 23. bis 25. September Gastgeber des Symposiums BIOMEDEA III. Die Teilnehmer diskutierten Fragen zu Akkreditierungen von Studiengängen der Bereiche Biomedizinische Technik und Klinik-Ingenieurwesen und erarbeiteten Richtlinien für die Ausbildung, Zertifizierung und Weiterbildung von Klinik-Ingenieuren. Auf Grund der Bedeutung dieses Themenbereiches für die Patientensicherheit fand die Veranstaltung in Kooperation mit der Word Health Organization (WHO) statt und schloss ein Symposium zur Patientensicherheit mit ein. Obwohl ursprünglich als europäische Veranstaltung geplant, hat BIOMEDEA III weltweit außerordentlich großes Interesse gefunden. Initiiert hat das europäische Projekt BIOMEDEA Professor Joachim Nagel, Direktor des Instituts für Biomedizinische Technik der Universität Stuttgart. Unter seiner Leitung beteiligen sich daran derzeit mehr als 60 europäische Universitäten aus 31 europäischen Ländern, 26 europäische Fachgesellschaften, die europäische Dachorganisation „European Alliance for Medical and Biological Engineering and Science“, die Internationale Föderation medizintechnischer Gesellschaften (IFMBE), die weltweit mehr als 120 000 Medizintechniker und Klinikingenieure vertritt, sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO).                             uk

 

 

 

KONTAKT

 
   
Prof. Joachim Nagel
Institut für Biomedizinische Technik
Tel. 0711/121 2370
Fax 0711/121 2371
e-mail: mn@bmt.uni-stuttgart.de
 > > > www.bmt.uni-stuttgart.de/biomedea
 

 

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Pressestelle der Universität Stuttgart