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Stuttgarter unikurier Nr. 89 April 2002
Lehre mit TheoPrax-Projektarbeit:
Kunststoffkunde auf neuen Wegen
 

Neue hochschuldidaktische Wege im Fach Kunststoffkunde geht das Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde unter Leitung von Peter Eyerer. Seit vier Jahren wird auf der Basis des Ausbildungsmodells TheoPrax gelehrt. TheoPrax (der Uni-Kurier berichtete) versteht sich als ein Instrument der Verzahnung von Theorie mit Praxis, von Aus- und Weiterbildung mit der Industrie, von Wissenschaft mit Wirtschaft. Wichtige Methode dabei ist Projektarbeit. 

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Neue hochschuldidaktische Wege im Fach Kunststoffkunde geht das Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde unter Leitung von Peter Eyerer. Seit vier Jahren wird auf der Basis des Ausbildungsmodells TheoPrax gelehrt. TheoPrax (der Uni-Kurier berichtete) versteht sich als ein Instrument der Verzahnung von Theorie mit Praxis, von Aus- und Weiterbildung mit der Industrie, von Wissenschaft mit Wirtschaft. Wichtige Methode dabei ist Projektarbeit. 
Das Grundprinzip der TheoPrax-Methodik besteht in der eigenständigen studienplanintegrierten Bearbeitung von Projektaufträgen aus Industrie und Wirtschaft durch Teams von Studierenden unter Begleitung von Fachbetreuern. So können die Studierenden schon im fünften und sechsten Semester Maschinenbau beziehungsweise Verfahrenstechnik für den Beruf wichtige Erfahrungen sammeln. Bereits 40 Projekte wurden mit großem Erfolg durchgeführt. Sowohl die Studierenden als auch die Auftraggeber aus der Industrie zeigten sich sehr zufrieden.
Auch im Wintersemester 2001/ 2002 starteten dreizehn neue TheoPrax-Projekte. So wird beispielsweise die „Handhabung von Blistern“ für die Firma Uhlmann in Laupheim untersucht. Im Auftrag von Busak und Shamban (Stuttgart-Möhringen) bearbeiten Studierende das Thema „Ersatz durch Kunststoffteile“ und für die Paul Hartmann AG in Herbrechtingen kümmert sich ein Team um die „Innovative Verbesserung der Aufbringung von Windelverschlüssen“.
Weitere Firmen wie beispielsweise die Trumpf AG (Ditzingen), DaimlerChrysler AG (Ulm und Sindelfingen), Voith Paper (Heidenheim), das Marienhospital in Stuttgart, Wella (Darmstadt), Würth (Stuttgart),die BASF AG in Ludwigshafen und rund 30 kleine und mittelständische Unternehmen nutzen seit vier Jahren zunehmend das Angebot von TheoPrax; sie geben ihre Themen in das Netzwerk, das aus über 40 allgemeinbildenden Schulen sowie neun Fachhochschulen und Universitäten besteht.
TheoPrax wird seit zwei Jahren von Prof. Dr. N. Vogel (Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen) und seinen Mitarbeitern im Rahmen eines vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg, finanzierten Vorhabens evaluiert. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium hat TheoPrax in der Aufbauphase von 1998 bis 2001 mit 1,3 Mio. DM gefördert. Beiden Ministerien sei an dieser Stelle für die Unterstützung Dank gesagt.

KONTAKT
Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde, TheoPrax-Kommunikationszentrum, Dr. Marie-Luise Kaufhold-Wagenfeld, Pfaffenwaldring 32, 70569 Stuttgart, Tel. 0711/685-3029, 
Fax 0711/685-2066, 
e-mail: kaufhold@ikp.uni-stuttgart.de, Internet: www.theo-prax.de

 


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Pressestelle der Universität Stuttgart

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