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Stuttgarter unikurier Nr. 88 Dezember 2001
Eine Schnittstelle zwischen Gymnasium, Hochschule und Wirtschaft:
Das „Forum Gymnasium, Hochschule, Wirtschaft“
 

Im Jahr 1997 wurde von der baden-württembergischen Bildungsministerin, Dr. Annette Schavan, das „Forum Gymnasium, Hochschule, Wirtschaft“, ein Beratergremium aus Lehrern und Lehrerinnen, Hochschullehrern und Vertretern der Wirtschaft, ins Leben gerufen. Es soll mit seinen Kompetenzen der Kultusministerin im Hinblick auf Probleme, die sich an der Schnittstelle zwischen Gymnasium und Hochschule, Gymnasium und Wirtschaft sowie Hochschule und Wirtschaft ergeben, beratend zur Seite stehen.

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Abgesehen von den zahlreichen Beiträgen, die sich im Laufe der intensiven Diskussionen zu verschiedenen Themen der Wirtschaft (z.B. Probleme der Berufsnähe gymnasialer Ausbildung) und der Hochschulen (z.B. Probleme der Hochschuldidaktik), die schriftlich niedergelegt und jederzeit zugänglich sind, hat sich das Forum besonders ausführlich mit Fragen des Seminarkurses, speziell dem neuen Oberstufenmodell in Baden-Württemberg, befaßt.
Im September 1999 hat das Forum auf einem eigens in der Fachhochschule Mannheim hierzu veranstalteten Kongreß mit dem Thema „Für eine zukunftsorientierte Bildung - Forum Gymnasium, Hochschule, Wirtschaft“ eine Bilanz seiner Tätigkeit gezogen. Die Ministerin eröffnete diesen Kongreß mit einem Grundsatzreferat, an das sich eine Diskussion von Mitgliedern des Forums mit Schülem und Schülerinnen über Fragen der Unterrichtsgestaltung in der gymnasialen Oberstufe anschloß. In verschiedenen Sektionen, deren Ergebnisse anschließend im Plenum präsentiert und besprochen wurden, wurden außerdem Probleme der Begabtenförderung, der Hochschulreife, neuer Lernformen, des Zugangs zur Arbeitswelt, der lehrplanbezogenen Stärkung der Naturwissenschaften, des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium und der Lehrerbildung analysiert. Begleitend zum Kongreß waren in den Räumen der Fachhochschule Mannheim Projekt-Präsentationen von 29 Gymnasien in Baden-Württemberg zu besichtigen, die eindrucksvoll dokumentierten, daß sich an den Gymnasien in Baden-Württemberg bereits viel bewegt, was speziell neue Lern- und Lehrformen betrifft.

Das Forum wird seine nächsten Schwerpunkte auf die Fragen der Qualitätssicherung angesichts der Einführung des achtjährigen Gymnasiums legen.

Kontakt
Prof. Eckart Olshausen, Historisches Institut, Keplerstr. 17
Tel. 0711/121-3440
e-mail: eckart.olshausen@po.hi.uni-stuttgart.de

 


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Pressestelle der Universität Stuttgart

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