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Stuttgarter unikurier Nr. 82/83 September 1999
16. Stuttgarter Kunststoff-Kolloquium:
Polymertechnik an der Universität Stuttgart
 

Mit einem neuen Veranstaltungskonzept präsentierte sich in diesem Jahr das 16. Stuttgarter Kunststoff-Kolloquium, das Anfang März auf dem Vaihinger Campus stattfand. Während in der Vergangenheit primär Themen aus den Teilgebieten Kunststoffverarbeitung und Kunststoffprüfung zur Diskussion gestellt wurden, soll von nun an das gesamte Fachgebiet Kunststofftechnik behandelt und damit ein weiter Bogen von der Polymersynthese bis zur Kunststoff- und Formteilanwendung gespannt werden. Ermöglicht wurde die konzeptuelle Erweiterung durch die Einbeziehung von sechs Instituten aus drei Fakultäten der Universität Stuttgart. Das Stuttgarter Kunststoff-Kolloquium 1999 zeigte damit erstmals in gebündelter Form die vielfältigen Aktivitäten auf dem Gebiet der Polymertechnik an der Universität Stuttgart auf.

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Diese Zielsetzung steht im Einklang mit dem Anliegen der Arbeitsgemeinschaft Materialwissenschaft der Universität Stuttgart, die facettenreichen werkstoffwissenschaftlichen Forschungsaktivitäten und die damit verbundenen Kompetenzbereiche auch außerhalb der Universität in verstärktem Maße sichtbar werden zu lassen. Die insgesamt 34 Fachvorträge waren den sechs Themenbereichen zugeordnet: (1) Neuartige Polymerwerkstoffe, (2) Kunststoffaufbereitung, (3) Kunststoffverarbeitung, (4) Modellierung und Simulation, (5) Werkstoff- und Produktcharakterisierung sowie (6) Qualitätserfassung und Produktanwendung.
In drei einleitenden Plenarvorträgen aus den Bereichen Polymerentwicklung, Anlagen- und Prozeßtechnik sowie Kunststoffanwendung wurde von Fachleuten aus der Industrie die große Spannweite der Fachvortragsinhalte abgesteckt. Mehr als 20 Poster informierten über innovative Werkstoff-, Prozeß- und Produktentwicklungen.
“Unter den in Baden-Württemberg durchgeführten Veranstaltungen, die eine Verstärkung des Technologietransfers zum Ziel haben, nimmt das Stuttgarter Kunststoff-Kolloquium heute einen zentralen Platz ein“, sagte Wissenschaftsminister Klaus von Trotha zu Beginn der Veranstaltung. Das vom Institut für Kunststofftechnologie im Jahr 1967 begründete Stuttgarter Kunststoffkolloquium war von Beginn an konzipiert als Plattform für Dialog und Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Industrie und Universität. Diese zentrale Idee lag auch dem neu geschaffenen Veranstaltungskonzept zugrunde. Ein kontinuierlich geführter Dialog garantiert am ehesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, die sich durch Praxisrelevanz und marktorientierte Umsetzbarkeit auszeichnen. Die Leitung des Kolloquiums hatte Prof. Dr.-Ing. Hans-Gerhard Fritz, Direktor des Instituts für Kunststofftechnologie.

KONTAKT
Institut für Kunststofftechnologie, Böblinger Str. 70;
Tel: 0711/641-2317, Fax 0711/641-2335;
e-mail: fritz@ikt.uni-stuttgart.de

 


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Pressestelle der Universität Stuttgart

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