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Stuttgarter unikurier Nr. 77/78 Februar 1998
Aktives Marketing lohnt sich:
Messepräsenz im Ausland
 

Aktives Auslandsmarketing in Form von Messerepräsentanz bei Studentenmessen und Universitätskonferenzen betreibt die Universität Stuttgart gemeinsam mit den anderen acht Universitäten Baden-Württembergs. Seit dem Frühjahr 1997 gibt es einen in Stuttgart und Tübingen entwickelten Messestand, mit dem die Landesunis professionelle Konkurrenz auf Hochschulveranstaltungen, Info-Märkten und Bildungsmessen im Ausland nicht zu scheuen brauchen.

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So wurde bei der Hochschulkonferenz der Association of International Educators (NAFSA) im Mai 1997 in Vancouver ein "Meeting-Point Baden-Württemberg" organisiert, der für zahlreiche Programmpartner und Vertreter interessierter Institutionen ein gern besuchtes Informations- und Kommunikationszentrum wurde. Die jährliche Veranstaltung mit etwa 350 Ausstellern aus aller Welt gilt als größte akademische Bildungsmesse ihrer Art. Sie ist nicht nur für den amerikanischen Markt von zentraler Bedeutung, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt für alle anderen pazifischen Anrainerstaaten.

Die Gestaltung des Standes mit der optischen Darstellung der weltweiten Landespartnerschaftsprogramme auf der Plakatwand im Hintergrund ist nicht in erster Linie als Werbeträger im klassischen Sinne konzipiert. Vielmehr soll durch das Bekanntmachen der Wappentiere und des Landesnamens ein Prestigemarketing betrieben werden, das den neun Universitäten den Markennamen "Baden-Württemberg" zur Verfügung stellt und durch aktive Standbetreuung gleichzeitig Freiraum für Beratungsgespräche und Selbstdarstellung läßt.

Ziele des "Meeting-Point Baden-Württemberg" in Vancouver waren vor allem die Pflege bestehender Partnerschaften, neue Partner für studentische und Wissenschaftleraustauschprogramme zu gewinnen, Gelegenheit zur Selbstdarstellung für die einzelnen Universitäten unter einem Namen sowie die Ankündigung neuer Programme.

Im November 1997 fand die Jahrestagung der European Association for International Education (EAIE) in Barcelona statt. Diese Tagung ist das europäische Pendant zur NAFSA und wird mit dem angeschlossenen Information-Market in zunehmendem Maß von Universitätsvertretern aus Osteuropa frequentiert. Auch hier hatte die Universität Stuttgart die Federführung bei der Organisation des wieder mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst realisierten baden-württembergischen Informationsstandes. Obwohl der Information-Market der EAIE weitaus kleiner ist als die NAFSA-Exhibition, war der Universitätsstand aus Baden-Württemberg in Barcelona durchgehend gut besucht.

Sehr deutlich wurde dabei, daß vor allem der englischsprachige Studiengang WAREM und die studienvorbereitenden Deutschkurse des Auslandsamts auf großes Interesse stießen.

Das aktive Auslandsmarketing vor Ort durch Repräsentanz auf Fachmessen und Multiplikatorenveranstaltungen kann als sinnvolle Umsetzung der erfolgreichen Corporate Identity und Corporate Design-Entwicklungen unserer Hochschule gesehen werden; der begonnene Weg sollte konsequent weiterverfolgt werden.

B.H

 


last change: 09.06.98 / eng
Pressestelle der Universität Stuttgart 1998