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Promotionskolleg HYBRID

Höhere Wirkung, weniger Emissionen

Am Tag der Wissenschaft an der Uni Stuttgart war es so weit und dementsprechend prominent der Teilnehmerkreis: Im Beisein von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, hochrangigen Vertretern der Firmen Daimler und Bosch sowie der beteiligten Hochschulen wurde der Gründungsvertrag für das neue Promotionskolleg HYBRID unterzeichnet. Von der Uni Stuttgart und der Hochschule Esslingen getragen, dient es der Erforschung von Hybridfahrzeugen mit dem Ziel, den Emissionsausstoß zu minimieren und den Wirkungsgrad zu maximieren.

Das Kolleg bietet herausragenden Absolventen der Uni wie auch der Fachhochschule die Möglichkeit zur Promotion. „Wir gehen damit neue Wege der Doktorandenausbildung auf einem Technologiefeld, das für den überregionalen Verkehr in Zukunft von zentraler Bedeutung sein wird“, erklärte Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. Prof. Bernhard Schwarz, Rektor der Hochschule Esslingen, begrüßte die „spontane Bereitschaft“ der beteiligten Unternehmen und nannte das kooperative Kolleg einen Innovationsmotor für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ziehen im Promotionskolleg HYBRID am gleichen Strang: Uni, Hochschule Esslingen, das Land und die Firmen Daimler und Bosch. Das Bild zeigt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Daimler-Vorstand Prof. Thomas Weber bei der Kick-off-Veranstaltung am Tag der Wissenschaft.
(Foto: Eppler)

 

Mit insgesamt zwei Millionen Euro bezuschussen die Firmen Daimler und Bosch das Promotionskolleg. Davon fördert die Daimler AG acht Promotionskandidaten oder -kandidatinnen und bietet darüber hinaus Hospitationen und Workshops in den beteiligten Fachbereichen sowie fachübergreifende Qualifikationsmöglichkeiten an. 943.000 Euro steuert das Wissenschaftsministerium bei. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, nannte es ein „Vergnügen“, bei der Unterzeichnung dabei sein zu können und hob hervor, dass es die Kombination von Uni, Hochschule und Industrie wie bei HYBRID bundesweit viel zu selten gibt. Daimler Vorstand Prof. Thomas Weber sprach von einem Wissenstransfer ins Unternehmen, zu dem die Doktoranden beitragen werden wie auch einem Wettbewerbsvorteil und erklärte: „Wir erfinden gerade das Auto neu.“

Dr. Matthias Küssel, Leiter der Hybrid-Entwicklung bei Bosch, sieht einen riesigen Bedarf an gut ausgebildeten Nachwuchskräften, die sich während ihres Studiums mit den Themen Elektrofahrzeuge, -motoren und Batterie beschäftigen. „Bereits jetzt sind zu wenig Leute auf dem Markt“, betonte er. Julia Alber/amg



Kontakt

Prof. Michael Bargende
Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen
Tel. 0711/685 65646
e-mail: michael.bargende@ivk.uni-stuttgart.de


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