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„Schlau mit Paul“ zu Gast beim Institut für Organische Chemie

Kleine Glasbläser in Aktion

Im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe der Stuttgarter Nachrichten waren am 28. Januar erstmals die „Kinder“Nachrichten von „Schlau mit Paul“ und 14 interessierten Kids in der Fakultät Chemie zu Gast. Sie erfuhren dort Wissenswertes über das Material Glas und schauten einem Glasbläser über die Schulter, der aus durchsichtigen Röhren allerlei Spannendes herstellte.

Begrüßt wurden die „Jungwissenschaftler“ von Sabine Laschat, Professorin für Organische Chemie sowie Prorektorin Forschung und Technologie, und – natürlich –  von dem Maskottchen der Wissensreihe Paul. Mit dem so schlauen wie knuddeligen Pinguin gab es erstmal einen Fototermin und dann ging es in die Glaswerkstatt der Uni.


In der Glaswerkstatt der Uni schauten die kleinen „Nachwuchsforscher“ einem Glasbläser über die Schulter.  (Foto: Eppler)
In der Glaswerkstatt der Uni schauten die kleinen „Nachwuchsforscher“ einem Glasbläser über die Schulter. (Foto: Eppler)

Viele kleine Hände heben sich reflexartig zu den Ohren, wenn die Flamme laut zischend aus dem Brenner kommt, aber schnell siegt die Neugierde. Ist ja schon beeindruckend, wie sich ein zuvor festes Glasrohr im Strahl der Flamme scheinbar kinderleicht um einen Stab winden lässt und zu einer Wendel wird. In fast jede Form kann man Glas bringen, – wenn man weiß wie. Genau das mögen die Chemiker an ihm, und besonders wichtig ist, dass es sehr aggressiven Chemikalien standhält.
Laborgeräte, wie Kolben und Trichter, stellen die Glasbläser für die Fakultät Chemie her. Mittels sogenannter Schliffen kann man die Glasgeräte verbinden, und auch so exotische Dinge wie etwa eine Glockenbodenkolonne entstehen hier. „Mit ihr“, erklärt Laschat, „kann man ein Gemisch vieler Stoffe trennen, so etwa im großindustriellen Maßstab das Erdöl, damit es schließlich an der Tankstelle verschiedene Benzine gibt.“
Wie viel Geschick, Konzentration und Ausdauer der Beruf des Glasbläsers verlangt, erfahren die Jungs und Mädels bei den eigenen, ersten Versuchen. Zum Schluss im Labor noch ein Blick auf die Glasapparaturen „in Action“, und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen, ... zusammen mit einem kleinen Glaspinguin.
Julia Alber



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