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9. Existenzgründungstag an der Universität Stuttgart

Sauberes Wasser siegt

Zum neunten Mal veranstaltete die Universität Stuttgart Anfang 2011 einen Existenzgründungstag. Sich mit einer Geschäftsidee selbstständig zu machen, ist für viele Studierende und Absolventen ein hochaktuelles Thema: Die Rekordbeteiligung von über 100 Teilnehmern bestätigt das. Nachwuchstüftler präsentierten vom Vertrieb exquisiter Süßspeisen über die Entwicklung von LED-Lampen bis hin zur Herstellung von Sanduhren im Großformat zahlreiche tragende Geschäftsideen.

Einen Tag lang an einer erfolgversprechenden Gründungsidee feilen, mit professionellem Feedback von Gruppen-Moderatoren und Referenten aus Theorie und Praxis – das ist das Konzept des Existenzgründungstags der Uni Stuttgart. In moderierten Kleingruppen wurden die mitgebrachten Entwürfe überarbeitet, parallel dazu fanden Vorträge statt, die helfen sollten, eventuell aufkommende Fragen und Probleme kurzfristig zu lösen.


Feilen an der Gründungsidee: Beim 9. Existenzgründertag wurden in Gruppen die mitgebrachten Konzepte optimiert.                   (Foto: Eppler)
Feilen an der Gründungsidee: Beim 9. Existenzgründertag wurden in Gruppen die mitgebrachten Konzepte optimiert. (Foto: Eppler)

Nach Abschluss der Arbeitsphase präsentierten die Ideengeber, die im Lauf des Tages entwickelten Konzepte im Plenum. Jeder Teilnehmer war zugleich auch Kritiker und Jurymitglied und konnte im Anschluss der Präsentation seine Bewertung abgeben. Am meisten überzeugte das Konzept „Sauberes Wasser - einfach und nachhaltig“ von Manuel Krauß, das den ersten Preis gewann. Er entwickelte die Idee für ein Ingenieurbüro, das international im Bereich Wasserversorgung berät. Mit relativ einfacher und kostengünstiger Technologie wäre nach seinen Plänen nachhaltige Wasseraufbereitung besonders für Entwicklungsländer interessant. Krauß, der am Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft beschäftigt ist, zeigte sich überrascht, aber glücklich über den Erfolg: „Das Projekt bedarf noch reichlich Planung und Arbeit, aber die gute Resonanz am heutigen Tage bestärkt mich natürlich.“ Auf Platz zwei folgte Vanessa Kienzle mit dem Plan für ein „Näh-Café“. Ihre Geschäftsidee: Kunden eines Cafés könnten ihren Besuch mit der Umgestaltung von Kleidungsstücken verbinden, um so Zeit und Geld zu sparen.
Matthias Rudolph/cfi



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