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Von Studierenden für Studierende

Das Elektrotechnik-Labor StudLab

StudLab heißt das Elektrotechnik-Labor, das Studierende der Elektrotechnik und Informationstechnik für ihre Kommilitonen ins Leben gerufen haben. Nach einjährigem erfolgreichen Probelauf wurde das von Studiengebühren sowie mithilfe von Sponsoren finanzierte Labor Anfang Dezember 2010 offiziell eröffnet. Die hochwertigen Maschinen erlauben es den Studierenden ihre praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten auszubauen und private Ideen und Projekte alleine oder in der Gruppe umzusetzen.

Im StudLab stehen den Studierenden Lötarbeitsplätze und erstklassige Messgeräte zur Verfügung.  (Foto: Eppler)
Im StudLab stehen den Studierenden Lötarbeitsplätze und erstklassige Messgeräte zur Verfügung. (Foto: Eppler)

Der elektronische Studentenausweis öffnet die Türe, er schaltet die Geräte frei und dann kann es losgehen. An den insgesamt sechs Arbeitsplätzen des StudLab kann man sich den unterschiedlichsten Themengebieten der modernen Elektro- und Informationstechnik widmen. „Das Labor ist top ausgestattet“, lobt Studiendekan Prof. Bin Yang und merkt an, dass in dem Studentenlabor, das die Kreativität aller steigern und Spaß machen soll, die Studiengebühren sehr sinnvoll angelegt wurden. 40 Prozent der insgesamt investierten 250.000 Euro stammen aus Studiengebühren, den Rest haben Sponsoren in Form von Sach- und Geldspenden beigesteuert. „Es ist gut, dass sich auch die Industrie für diese Idee begeisterte“, freut sich Schirmherr Prof. Jürgen Werner und zählt Rohde & Schwarz, dataTec, Porsche, Daimler und Bosch auf.
Vor drei Jahren wurde die Idee des StudLab in der Fachschaft Elektrotechnik und Informationstechnik geboren und anschließend in Zusammenarbeit mit dem gegründeten Arbeitskreis StudLab auf die Beine gestellt. „Früher“, erklärt Florian Liebgott, als Vertreter der Fachschaft, „war es theoretisch möglich, Elektrotechnik zu studieren, ohne je einen Lötkolben in der Hand gehabt zu haben“. Dies fällt nun definitiv unter die Rubrik Vergangenheit. Im StudLab warten auf die Studierenden drei Lötarbeitsplätze, erstklassige Hochfrequenz- und Digitalmessplätze, an denen sich selbst die ehrgeizigsten Projekte umsetzen lassen, und ein PC-Arbeitsplatz, der neben der Simulation von Schaltungen auch die Auswertung und Sicherung der gewonnenen Messdaten ermöglicht.
Das StudLab soll die Eigeninitiative der Studierenden stärken, und wer sich für ein Elektronikprojekt begeistert, aber nicht über das nötige Equipment verfügt, hat jetzt eine Anlaufstelle der „hochwertigen Art“. „Eine Initiative, die von den Studierenden ausgeht, ist gut“, sagt der Dekan Prof. Joachim Speidel. Im Testbetrieb nutzten es schon 200 Studierende. Werbung soll nun gezielt die Erstsemester anspornen. Einzig der Besuch eines Sicherheitsseminars und die Teilnahme an einer Einführungsveranstaltung sind Pflicht, dann kann´s losgehen – und für Fragen oder Probleme findet sich im Fachschaftsbüro nebenan immer ein offenes Ohr.
Wer sich so engagiert, denkt natürlich auch an die Zukunft. Florian Liebgott muss nicht lange überlegen, um die nächsten Ziele des StudLab aufzuzählen: PCs mit Mess- und Analysesoftware, Messgeräte, wie etwa Frequenzwähler und Signalgenerator, Experimentierboards und auch Seminare sind angedacht. Julia Alber



Kontakt

Fachschaft Elektrotechnik und Informationstechnik
Tel. 0711/685-67223
e-mail: studlab@ei.faveve.uni-stuttgart.de


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