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Studierende entwerfen Gebäude für verstärkten Austausch mit der Öffentlichkeit

Schaufenster der Uni

15 Architekturstudierende haben in dem Projekt „Schaufenster der Uni“ Entwürfe entwickelt für Gebäude, die den wechselseitigen Dialog zwischen Forschenden, Wirtschaft und der Geschellschaft fördern könnten. Am 23. Februar präsentierten die Teilnehmer im Institut für Raumkonzeption und Grundlagen des Entwerfens (IRGE) der Fakultät Architektur und Stadplanung die Ergebnisse ihrer Arbeit unter der Leitung von Prof. Markus Allmann und Bettina Klinge.

1+1=1, Antonia Blaer - Bettina Throner
1+1=1, Antonia Blaer - Bettina Throner
Rahmenwerk - Nora Beste, Anke Maerz
Rahmenwerk - Nora Beste, Anke Maerz
Sou-Terrain - Bernhard Gunesch, Patrik Lewald
Sou-Terrain - Bernhard Gunesch, Patrik Lewald

 

Nicht nur mediale Mittel der internen und externen Kommunikation sind für den Wissensaustausch mit der Industrie und Öffentlichkeit wichtig. Es bedarf auch eines Raumes, in dem die verschiedenen Gruppen miteinander in Kontakt treten können und die Uni sich als Ganzes auch in physischer Form präsentieren kann.

 

 

 

 

 

Nachdem die angehenden Architekten zunächst die bereits vorhandenen Kommunikationsinstrumente untersucht hatten, erkundeten sie vor Ort wie die Kommunikation durch je ein Gebäude auf dem Campus Vaihingen und Stadtmitte verbessert werden könnte. Sie befragten ihre Kommilitonen, Unimitarbeiter oder Passanten, welche Räumlichkeiten und Angebote sie sich für die neuen Gebäude wünschen und ermittelten wie viele Räume für unterschiedlichste Veranstaltungen an beiden Standorten benötigt werden.

 

 

 

Auch die Architektur und Lage der bestehenden Gebäude berücksichtigten die Studierenden für ihre Entwürfe.

 

 


Kubus, Marcus Kuester
Kubus, Marcus Kuester
LERN-LANDSCHAFTEN, Carla-Schwarz, Michael Maier, Maxim Bossard
LERN-LANDSCHAFTEN, Carla-Schwarz, Michael Maier, Maxim Bossard
Sockelzonne - Robert Dlucik, Yakub Yayla
Sockelzonne - Robert Dlucik, Yakub Yayla

 

Wie unterschiedlich die Studierenden ihre Aufgabe gelöst haben, war bei der Präsentation im Februar zu besichtigen. Sie ließen Raum für eine abgeschirmte grüne Oase, indem sich das neue Gebäude wie ein Rahmen um einen bestehenden heterogenen Freiraum legt oder verbanden elegant die Kollegiengebäude KI und KII in der Stadtmitte durch ein Quergebäude in der Sockelzone.

 

 

 

Während einige Entwurfsbauten sich eher flach und unauffällig in die bestehende Architektur fügten, überragten andere wiederum als Blickfang alle anderen Gebäude. Ein anderes Zweier-Team hat sich von dem Unilogo inspirieren lassen und einen Kubus mit verschiebbaren Wänden entwickelt.

 

 

 

In den Entwurfsgebäuden konzipierten die Studierenden sowohl Räume für Unimitglieder als auch für externe Interessenten aus Wirtschaft und Kultur. Vorlesungs-, Lern- und Computerräumen, aber auch Ausstellungsflächen, Cafés und in einem Fall sogar einem Fitnessraum räumten die Studierenden Platz in ihren Vorstellungen eines „Schaufensters der Uni“ ein. Braitmaier/uk



Kontakt

Prof. Markus Allmann
Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des
Entwerfens
Tel. 0711/685-83260
e-mail: markus.allmann@irge-uni-stuttgart.de


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