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Strukturkommission zur Neuordnung von Forschung und Lehre

Potentiale für künftige Entwicklung

Für die gezielte Neuausrichtung von Forschung und Lehre schaut die Universität bewusst über den Tellerrand und nimmt eine externe Strukturkommission mit ins Boot, die Anfang Mai ihre Arbeit aufgenommen hat. Das siebenköpfige, mit international renommierten Vertretern aus allen Fachbereichen besetzte Gremium soll die Entwicklungspotentiale der Universität ausloten und darauf basierend Strukturempfehlungen ableiten. Alle wissenschaftlichen Bereiche kommen auf den Prüfstand.

Die Strukturkommission ist mit Experten aus Universitäten im In- und Ausland, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft besetzt, die zu gleichen Teilen die Natur- und Ingenieurswissenschaften wie auch die Geistes- und Sozialwissenschaften widerspiegeln. Den Vorsitz hat der Literaturwissenschaftler und frühere Rektor der Universität Konstanz, Prof. Gerhart von Graevenitz. Der bundesweit anerkannte Wissenschaftsmanager, der die Uni Konstanz zum Elitetitel geführt hat, beschreibt die Intention des Gremiums wie folgt: „Die Kommission will mit ihrer Außensicht die Universität Stuttgart dabei unterstützen, ihre großen Potentiale auszuschöpfen. Dabei wird sie ihren sehr umfassenden Auftrag im Gespräch mit den Stuttgarter Partnern konkretisieren.“


Gerhart von Graevenitz  

(Foto: Uni Konstanz)
Gerhart von Graevenitz (Foto: Uni Konstanz)

Im Sinne des besonderen Profils der Universität Stuttgart und auf der Basis der im Struktur- und Entwicklungsplan SEPUS definierten Forschungsschwerpunkte soll die Kommission Wege aufzeigen, um die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kernbereiche zu ermöglichen, aber auch die Zusammenarbeit von Natur-, Ingenieur-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu intensivieren. Beispielgebend können dabei Forschungs- und Transferzentren wie etwa die Stuttgart Research Centers für Simulationstechnologie (SRC SimTech) oder für Photonic Engineering (SCoPE) sein. „Um den Herausforderungen der Zukunft flexibel begegnen zu können, wird die Universität mit all ihren Fakultäten und zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen einer Stärken-Schwächen-Analyse unterzogen mit dem Ziel, Potentiale für neue Wissenschaftsrichtungen aufzudecken und die erfolgreichen wie auch zukunftsträchtigen Bereiche zu stärken“, sagt Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel.

Alle Gruppen der Uni werden befragt
Ein großes Anliegen ist es der Universitätsleitung wie auch den Kommissionsmitgliedern, die Strukturvorschläge im Dialog mit den verschiedenen Mitgliedsgruppen zu erarbeiten. Unmittelbar im Anschluss an die konstituierende Sitzung fand deshalb ein Gespräch mit Vertretern der Studierenden statt. Gespräche mit allen Fakultäten, mit Nachwuchswissenschaftlern sowie mit Vertretern verschiedener Universitätszentren stehen im Zuge der weiteren Sitzungen auf dem Programm. Mit den Empfehlungen der Kommission wird im Oktober 2011 gerechnet. amg

 



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