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Kurz Berichtet

Spione beäugen Abwasserkanäle

Der Spion erkennt alles: intakte Kanalwände genauso wie Scherbenbildungen, eingedrungenes Wurzelwerk, Verwerfungen und Verschiebungen sowie verbliebener Unrat. Von November 2010 bis März 2011 ließ die Uni ihr 18 Kilometer langes Abwasserkanalnetz auf dem Campus Vaihingen für etwa 180.000 Euro optisch auf Schäden untersuchen. Zunächst reinigte ein modernes Spezialfahrzeug die Kanäle indem es Spülgut wie Sand und Schlamm aufnahm und gleich entsorgte. Von einem Technikfahrzeug aus kontrollierte das Reinigungs- und Inspektionsteam mit hochauflösenden digitalen Dreh- und Schwenkkopfkameras die Abwasserschächte und Kanäle. Die „Spione“ bewegten sich auf fahrbaren „Robotern“ durch die Kanäle und filmten alles, was im Kanal zu sehen war. So können Schäden am Kanalnetz rechtzeitig saniert werden, bevor heraussickerndes Abwasser den Boden und das Grundwasser verschmutzen.
uk



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