Zum Seitenanfang

Konfession, Politik und Gedächtnis eines schlesischen Adelsgeschlechts

Das Haus Schaffgotsch

Die Schaffgotsch zählten vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert zu den führenden Adelsfamilien in Schlesien.


Buchtipp
Buchtipp

Doch wie gelang es ihnen, sich über Jahrhunderte hinweg trotz staatlicher und auch familiärer Krisen zu behaupten und „oben“ zu bleiben? Diese Leitfrage untersuchten Historiker und Kunsthistoriker aus Deutschland, Polen und Tschechien, darunter Prof. Joachim Bahlke vom Historischen Institut der Uni Stuttgart. Die Ergebnisse erschienen nun in dem Sammelband „Das Haus Schaffgotsch - Konfession, Politik und Gedächtnis eines schlesischen Adelsgeschlechts vom Mittelalter bis zur Moderne“. Aus verschiedenen Blickwinkeln gibt das Werk zugleich Einblicke in Strategien kultureller Hegemonie, Sinnstiftung und Symbolpolitik. Die Schaffgotsch gehörten nicht nur zu den größten Grundbesitzern des Landes, sondern brachten auch eine beachtliche Zahl namhafter Politiker, Geistlicher, Generäle und Unternehmer hervor. Spuren ihres Kunst- und Bildungsmäzenatentums, ihrer Bautätigkeit und ihrer Sammelleidenschaft unter österreichischer wie unter preußischer Herrschaft finden sich noch heute. uk

 

Joachim Bahlcke, Ulrich Schmilewski, Thomas Wünsch (Hg): Das Haus Schaffgotsch, Bergstadtverlag 2010, 348 Seiten, ISBN 978-3-87057-320-1, Euro 34,90



Zum Seitenanfang