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IT-Bereiche und Unibibliothek rücken näher zusammen

Information aus einem Guss

Information ist das Lebenselixier der Wissensgesellschaft. Wen würde das mehr betreffen als eine Universität? Um den für Forschung, Lehre und Verwaltung so essentiellen „Stoff” künftig aus einer Hand bereitzustellen, sollen die verteilten zentralen Informationseinrichtungen der Universität Stuttgart in Zukunft unter einem gemeinsamen Dach als Informationszentrum der Universität Stuttgart (IZUS) auftreten. Der neuen Einheit werden die Universitätsbibliothek, das Höchstleistungsrechenzentrum, das Rechenzentrum und die EDV der zentralen Verwaltung angehören.

HLRS
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Universitätsbibliothek
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Schon in den vergangenen Jahren hat die Universität Stuttgart ihre Aktivitäten im Bereich der Information kontinuierlich vorangetrieben. Nach dem Ausbau der Informatik zuletzt durch das neue Forschungszentrum Informatik, der sukzessiven Einführung der nächsten Rechnergeneration am Höchstleistungsrechenzentrum, den Erfolg des Exzellenzclusters SimTech und der erfolgreichen Einführung des MINT-Kollegs steht mit der Einrichtung des IZUS nun der nächste Schritt an. „Wenn das Zentrum wie geplant zum 1. Januar 2012 seinen operativen Betrieb aufnimmt, wird die Universität Stuttgart über einen neuen Leuchtturm in der IT-Landschaft des Landes Baden-Württembergs verfügen”, so Prof. Michael Resch, der dem dreiköpfigen Direktorium vorsteht und das IZUS in der Gründungsphase leitet. Das IZUS soll in vier Bereiche gegliedert sein. Neben der Bibliothek, dem Höchstleistungsrechenzentrum und einem neuen IT-Servicebereich werden in der Sparte Infrastruktur die Komponenten Netze und Daten, die bisher vom Rechenzentrum und der EDV-Einheit der Zentralen Verwaltung bereitgestellt wurden, gebündelt.

 


RUS
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Uni Verwaltung
Uni Verwaltung

Dabei wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur der Forschung, der Lehre und der Verwaltung Information aus einem Guss anbieten, sondern auch einheitliche Dienstekonzepte für alle Bereiche entwickeln. „Durch die Mobilisierung und die optimale Nutzung aller Informationsressourcen sollen sowohl für Kunden, als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verbesserungen erreicht werden”, beschreibt Resch die Zielsetzung. Durch die Ausschöpfung von Synergieeffekten sollen trotz steigendem Kostendruck optimierte Dienste angeboten werden. So sollen in Zukunft die hunderte Server, die für viele verschiedene Anwendungen (Mail, Web, …) laufen, durch wenige einheitlich betreute Systeme ersetzt werden.
Die Vorbereitungsarbeiten zu IZUS werden von einem Steuerungsausschuss vorangetrieben, dem der Prorektor Struktur, Prof. Manfred Berroth, vorsteht. Zur Klärung der operativen Fragen wurde eine Arbeitsgruppe aus Angehörigen aller betroffenen Einrichtungen gebildet. Ihr gegenüber steht ein Fachausschuss aus Vertretern aller Fakultäten, der die Wünsche der Benutzer formulieren und bündeln wird. Kritisch begleitet wird der Prozess vom Personalrat, der in alle Entscheidungen frühzeitig eingebunden wird. uk



Kontakt

Prof. Michael Resch
Höchstleistungsrechenzentrum
Tel. 0711/685-87269
e-mail: resch@hlrs.de


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