Zum Seitenanfang

Forschungsabteilung wurde neu strukturiert

Vom Antrag bis zur Verwertung

Alle Services in einer Hand – nach diesem Grundsatz wurde im Zuge der Umsetzung der Verwaltungsevaluation die Forschungsabteilung der Uni auf neue Füße gestellt und personell erweitert. Die neue Abteilung berät bei Forschungsvorhaben von der Antragstellung über die Vertragsabwicklung bis hin zu Fragen der Abrechnung und Verwertung. Ziel ist es, Forschungsanträge und -verträge effektiver und schneller zu bearbeiten. Die Bedeutung der Neuordnung für die Universität zeigt ein Blick auf die Zahlen: Alleine bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem BMBF wurden im vergangenen Jahr 210 Projektanträge gestellt, dazu kommen 45 Förderanträge auf EU-Ebene. Insgesamt bearbeitete die Abteilung 1.365 Verträge und ein Drittmittelvolumen von 155 Millionen Euro.

Die Aktenflut wird bleiben, doch die Bearbeitungszeit soll spürbar kürzer werden. (Foto: amg)
Die Aktenflut wird bleiben, doch die Bearbeitungszeit soll spürbar kürzer werden. (Foto: amg)

Hervorgegangen ist die im Dezernat Forschung und Hochschulkommunikation angesiedelte Einheit aus der bisherigen Abteilung Drittmittel im Dezernat Finanzen sowie der Abteilung EU-Referat und Technologie im früheren Dezernat Akademische und Selbstverwaltungsangelegenheiten. Die insgesamt 14 Mitarbeiter befassen sich mit drei Sachgebieten: der Forschungsförderung – hierzu gehört insbesondere die Beratung über die verschiedenen Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Länderebene sowie in der Europäischen Union, dem Bereich Drittmittel, der Fragen zur Mittelverwaltung, zur Vertragsgestaltung und zur Projektabwicklung beantwortet, und dem Bereich Technologietransfer und Existenzgründung. Letzterer berät als Schnittstelle zur Wirtschaft bei der Verwertung von Erfindungen, vermittelt Kontakte zur Industrie und unterstützt Studierende und Mitarbeiter, die den Sprung in ein eigenes Unternehmen wagen wollen. „Durch den Zusammenschluss wird die schon bisher enge Zusammenarbeit zwischen den Sachgebieten in eine gemeinsame Struktur gegossen“, so die Leiterin der Abteilung, Sabine Ostwald. „Als zentrale Servicestelle können wir den Einrichtungen der Universität nun durchgängige Hilfe bieten bei der Mitteleinwerbung, der Projektbegleitung und der Ergebnisverwertung.“
Die verschiedenen Sachbereiche können dabei durchaus voneinander lernen. Denn auch wenn die Antragstellung bei den verschiedenen Geldgebern wie etwa Bund und EU im Detail ihre jeweiligen Besonderheiten aufweist, so gibt es doch viele Parallelen. Die Projektkalkulation zum Beispiel oder die Berechnung der Personalkosten und der Mittel für wissenschaftliche Hilfskräfte läuft nach demselben Schema, und auch das Vergaberecht für den Einkauf von Material oder Dienstleistungen ist immer das Gleiche. „Hier wollen wir einheitliche Formulare und Checklisten erarbeiten, die wir den Instituten als Handwerkszeug zur Verfügung stellen“, erklärt Ostwald.
Damit Antragsteller für ihre weiteren Fragen rund um das Thema Drittmittel nicht erst mühsam einen Ansprechpartner suchen müssen, wurden unter der Nummer 0711/685-88033 eine Drittmittel-Hotline sowie für die einzelnen Sachbereiche zentrale e-mail-Adressen eingerichtet, die auch einer Beschleunigung der Bearbeitung dienen sollen. Viele weitere Informationen rund um das Thema Forschung finden sich auf der eigenen Forschungshomepage. Dort stehen auch die verschiedenen Formulare als Download zur Verfügung. amg



Kontakt

Sabine Ostwald
Dez. I/Abteilung Forschung
Tel. 0711/685-82289
e-mail: sabine.ostwald@verwaltung.uni-stuttgart.de
http://www.uni-stuttgart.de/forschung/


Zum Seitenanfang