Zum Seitenanfang

40 Jahre im Dienst

Oscar W. Gabriel

Oscar W. Gabriel
Oscar W. Gabriel

Am 1. April 2011 feierte der Politikwissenschaftler Prof. Oscar W. Gabriel sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Neunzehn Jahre davon ist er bereits an der Universität Stuttgart tätig, wo er 1992 ordentlicher Professor für Politikwissenschaft und Dekan der Fakultät für Geschichts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Studiendekan Sozialwissenschaften und Leiter der Abteilung Politische Systeme und Politische Soziologie wurde. Seine Arbeitsgebiete sind vor allem politische Einstellungen und politische Kultur, politische Partizipation, Wählerverhalten in Deutschland und im internationalen Vergleich sowie Theorien und Methoden der vergleichenden Politikwissenschaft.
Geboren am 11. Juli 1947 in Daun/Eifel studierte Gabriel Politikwissenschaft, Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Mainz und Hamburg. Dort promovierte er 1975 zum Dr. rer. pol. im Fach Soziologie. Anschließend wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und habilitierte sich 1983 an der Uni Mainz im Fach Politikwissenschaft. Als Professor ging es von Mainz nach Bamberg bis er 1992 an die Universität Stuttgart berufen wurde. Als Gastprofessor war er in den folgenden Jahren am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien und am Institut d’Études Politiques de Bordeaux tätig. Seit 2005 ist er Chercheur Associé am Centre Emile Durkheim. Gabriel hat 1998 in Stuttgart den gemeinsam mit dem Institut d’Études Politiques de Bordeaux angebotenen Deutsch-Französischen Studiengang Sozialwissenschaften aufgebaut und betreut ihn bis heute. 2007 wurde er für sein Engagement für die deutsch-französische Wissenschaftskooperation mit dem Orden „Officier dans l’Ordre des Palmes Académiques“ ausgezeichnet.
Gabriel leitete zahlreiche nationale Forschungsprojekte und war Verantwortlicher in weiteren nationalen und internationalen Projekten. Er erfüllte eine Reihe von Funktionen, unter anderem als gewählter DFG-Gutachter, geschäftsführender Redakteur der Politischen Vierteljahresschrift und Vorsitzender des Kuratoriums der WGL-GESIS. Aus einem seiner aktuellen Forschungsprojekte – „Citizens and Representatives in France and Germany“ – wurden bereits erste Ergebnisse veröffentlicht. Zurückblickend resümiert er: „Mir lag es stets besonders am Herzen, das Institut durch gute Lehre und Forschung und ein gutes Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden voranzubringen.“
uk



Zum Seitenanfang