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Stuttgart auf Messen für Postgraduierte in Mexiko, Kolumbien und Venezuela

Vamos a Stuttgart

Wo informieren sich Studierende in Mexiko, Kolumbien oder Venezuela, die sich für einen Studienaufenthalt im „fernen Europa“ interessieren? Die Antwort lautet: Auf der größten Bildungsmesse für Interessenten mit erstem Hochschulabschluss, der Europosgrados. Auf ihr präsentierten im November 2010 Ulrich Vogt, Course Director von WASTE, und Marta Eugenia Escoto de Tejada, WASTE-Absolventin und muttersprachlicher Testimonial, das Studienangebot der Uni Stuttgart auf einem eigenen Messestand. Aus Deutschland nahmen in Mexiko und Kolumbien jeweils neun Universitäten teil und bemühten sich um den qualifizierten internationalen Nachwuchs.
Was die Besucher am Stuttgarter Stand auszeichnete, war ihre Mehrsprachigkeit. Neben der Muttersprache und dem obligatorischen Englisch sprechen viele Studierende auch die deutsche Sprache. „Trotzdem liegt das Hauptinteresse der Besucher auf den englischsprachigen Studiengängen der Universität“, berichtet Vogt, „die Mehrheit der Interessenten beherrscht diese Sprache ganz hervorragend und fühlt sich hier sicher.“ Wer sich nach deutschsprachigen Studiengängen erkundigt, ist meist Absolvent einer dortigen Deutschen Schule. Auch diese wurden vom Stuttgarter Messeteam besucht, das von dem regen Interesse der dortigen Abiturienten beeindruckt war. Einen Wermutstropfen nahmen die Stuttgarter allerdings mit zurück. Absolventen Deutscher Schulen in Lateinamerika haben es meist schwer, mit Ihren Abiturnoten in Deutschland zum Studium zugelassen zu werden. Im Durchschnitt fallen die Abschlussnoten in Lateinamerika schlechter aus, vor allem, weil ungeliebte Fächer mehr als an deutschen Gymnasien bis zum Schluss nicht abgewählt werden können. Und eine Berücksichtigung dieses Umstandes – in Form eines Bonus’ – gibt es bislang nicht.            bn



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