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Netzwerk für Absolventen von Deutschen Schulen im Ausland

An deutschen Unis Fuß fassen

Wie ein Sprung ins kalte Wasser – so fühlt es sich wahrscheinlich für viele Studierende an, wenn sie nach der Schule erstmals ein Studium beginnen. Neue Freunde müssen oftmals gefunden und das Studium selbst organisiert werden. Wie viel schwerer muss der Studienanfang dann erst für ausländische Studierende sein? Im einem Netzwerk finden Absolventen der Deutschen Schulen im Ausland, die an einer TU9-Universität in Deutschland studieren, Gleichgesinnte und Unterstützung.

Eine Klasse der Deutschen Schule in El Salvador, die auch Robert Frentrup besucht hat. (Foto: DANA)
Eine Klasse der Deutschen Schule in El Salvador, die auch Robert Frentrup besucht hat. (Foto: DANA)

Robert Frentrup, der eine Deutsche Schule in El Salvador besucht hatte, folgte im Herbst 2008 als einer der ersten dem Aufruf zum Gründungstreffen des Deutsche Auslandsschulen-Netzwerks für Absolventen (DANA) in Berlin, das der damalige TU9-Präsident Prof. Horst Hippler ins Leben gerufen hatte. Frentrup wollte in Deutschland studieren, weil die hiesigen Universitäten besser seien als in El Salvador und das Studium günstiger ist. „Ich hatte Glück, dass ich in Deutschland Familie hatte“, sagt Frentrup. Die Mutter lebt in Leonberg, und so lag es nahe, dass Frentrups Wahl für sein Maschinenbau-Studium in Deutschland auf die TU9-Universität Stuttgart fiel.

 


Ein Mitglied von DANA hält an der Deutschen Schule in Singapur einen Vortrag über die TU 9 Universitäten.    (Foto: DANA)
Ein Mitglied von DANA hält an der Deutschen Schule in Singapur einen Vortrag über die TU 9 Universitäten. (Foto: DANA)

„Andere Studenten aus dem Ausland haben es schwerer, weil sie ganz auf sich alleine gestellt sind“, meint der Maschinenbau-Student. Auch er musste sich erst wieder auf eine komplett neue Kultur und Mentalität einstellen. „Trotz der Deutschen Schule trauen sich viele ausländische Absolventen nicht, für das Studium nach Deutschland zu kommen“, weiß Frentrup. „Das DANA-Netzwerk ist hier perfekt“, meint der angehende Ingenieur. Frentrup sieht sich und die anderen Netzwerker als TU9-Botschafter. Sie gehen an ihre alte Schule, halten in den Klassen Vorträge über das Studium und Leben in Deutschland und versuchen die Schüler für ein Studium an einer TU9-Uni in Deutschland zu motivieren. Für Schülergruppen von Deutschen Schulen auf Deutschlandreise organisiert DANA regelmäßig Informationsveranstaltungen. Mittlerweile umfasst TU9 DANA 119 Mitglieder aus rund 30 Ländern.
Mit den neuen Studierenden teilt Frentrup wie auch die anderen Mitglieder gerne seine Erfahrungen, trifft sich mit ihnen und hilft ihnen über die Startschwierigkeiten hinweg. Die Mitglieder können sich in Workshops über interkulturelle Kommunikation informieren oder bekommen Tipps, wie sie sich in Deutschland erfolgreich um eine Stelle bewerben können. Den Neuen gibt Frentrup ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg: „Einführungsveranstaltungen besuchen, Leute ansprechen und aufgeschlossen und selbstbewusst in den neuen Lebensabschnitt in Deutschland starten“.
Helmine Braitmaier



Kontakt

Julija Baftiri
TU9 German Institutes of Technology
Tel. 030/27874767-80
e-mail: auslandsschulen@tu9.de
http://www.tu9.de


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