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MIP verstärkt seine Alumni-Arbeit

„Die beste Zeit in meinem Leben“

Den internationalen Studiengang MIP (Master´s Program Infrastructure Planning) gibt es seit 1983. Er zählt damit zu den Vorreitern der englischsprachigen Masterstudiengänge in Deutschland. Bisher haben mehr als 300 Teilnehmer aus 60 Ländern den Studiengang an der Universität Stuttgart abgeschlossen. Mit der im zweijährigen Turnus stattfindenden Konferenz MIPALCOM sollen neue Impulse in der Alumni-Arbeit gesetzt werden.

Die Konferenz bot neben wissenschaftlichen Vorträgen, Gelegenheit für die Alumni der verschiedenen Jahrgänge sich zu treffen beziehungsweise sich kennenzulernen. Über die Konferenz hinaus ist ein Newsletter geplant, zudem gibt es einen MIP-Stammtisch und einen Alumni-Club. Seit dem Wintersemester 2008/09 startet der zweijährige Studiengang jedes Jahr, zuvor wurden nur jedes zweite Jahr Neueinsteiger aufgenommen. Auf diese Weise sind nun beide Jahrgänge ein Jahr gemeinsam an der Universität und haben die Gelegenheit sich kennenzulernen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) vergibt seit Beginn des Studiengangs Stipendien und unterstützte auch die Alumnikonferenz finanziell.
Die folgenden Rückmeldungen von zwei Studierenden der laufenden Jahrgänge und von zwei Alumnae der Abschlussjahre 1995 und 2005 zeigen den nachhaltigen Erfolg des Studiengangs und dass die Organisatoren mit der Konferenz genau ins Schwarze getroffen haben.


Jana Komaritsa
Jana Komaritsa

Was macht das Studium MIP besonders aus im Vergleich zu Ihrem ersten Studium?

Jana Komaritsa, Studentin des MIP-Jahrgangs 2010-2012 aus Russland: Es ist faszinierend, Menschen aus den Ländern zu treffen, in denen man noch nie war, und deren völlig unterschiedlichen Kulturen zu fühlen und zu sehen. Dies hilft einem sich nicht nur als Individuum und Spezialist weiter zu entwickeln, sondern auch ein Verständnis für das weltweite Zusammenleben zu gewinnen.

Wie haben Sie MIPALCOM 2010 erlebt und den Kontakt zu den Alumni?

Es war mein erster Kontakt zu den Alumni und Professoren und ich fühlte mich sehr wohl bei den freundlichen Menschen, die ich getroffen habe.

Wie erleben Sie neben den fachlichen Aspekten das Studium in der internationalen Gruppe bei MIP?

Unsere Gruppe ist fantastisch! Wir verbringen viel Zeit zusammen, wir wurden echte Freunde. Ich bin davon überzeugt, dass sich, egal was nach dem Programm mit uns passiert, viele unserer Wege stets kreuzen werden und die Freundschaften fortbestehen.
 


Johannes Dörle
Johannes Dörle

Was macht das Studium in MIP besonders im Vergleich zu Ihrem Erststudium?

Johannes Dörle, Student des
MIP-Jahrgangs 2009-2011 aus Deutschland:
In meinem Architekturstudium variierte der Maßstab von einem Gebäude bis zum Bau von Stadtquartieren. Bei MIP umfasst das Spektrum auch die Stadt- und Regionalplanung. Besonders ist auch die sehr stark interdisziplinäre Ausrichtung von einer konkreten Umsetzung im Studium bis hin zu einem sehr detailliert technischen und methodischem Verständnis der einzelnen Fachrichtungen.

Wie haben Sie MIPALCOM 2010 erlebt und den Kontakt zu den Alumni?

Das Treffen war sehr gut organisiert. Die inhaltliche Vielfalt des Studiums hat sich auch bei den Beiträgen widergespiegelt, thematisch wie kulturell. Mit den Alumni haben sich schöne Gespräche ergeben. Leider war die Zeit dafür knapp bemessen.

Wie erleben Sie neben den fachlichen Aspekten das Studium in der internationalen Gruppe bei MIP?

Mit Studenten aus der ganzen Welt zu studieren ist eine sehr große Bereicherung. Durch Gespräche und entstandene Freundschaften habe ich viel über andere Kulturen gelernt, sehr viel auch über meine eigene.
 


Christine Mady
Christine Mady

Welchen Stellenwert hatte die Teilnahme am MIP für Ihre Karriere?

Alumna Dr. Christine Mady, MIP-Jahrgang 2003-2005 aus dem
Libanon: Sie arbeitet als Stadtplanerin in einem Ingenieurbüro und ist zudem Dozentin an mehreren Universitäten.
Sehr wichtig war es für mich, Einblick in die verschiedenen Bereiche der Planung, der Gutachtenerstellung sowie der Datenerhebung und -analyse zu bekommen. Ein weiterer, wichtiger Aspekt war das Zusammenwirken von Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen und Nationalitäten.

Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an Ihre Zeit in Stuttgart und an das Studium denken?

Sie gehört zur besten Zeit meines Lebens! Ich konnte meine wissenschaftliche Laufbahn in einem Land fortsetzen, das ich schon seit Jahren sehr schätzte. Durch das Studium habe ich ein Netzwerk von Freunden auf der ganzen Welt. Noch heute höre ich am liebsten deutsches Radio im Internet.

Wie empfanden Sie den Besuch bei der MIPALCON 2010?

Ich war begeistert, dass es dort die Möglichkeit zum Wissensaustausch über verschiedene Aspekte zum Thema Infrastrukturplanung mit so vielen Wissenschaftlern gab. Sehr beeindruckt hat mich die Herzlichkeit der Professoren und der Mitarbeiter. Natürlich war ich auch sehr glücklich darüber, meine ehemaligen Kommilitonen zu treffen und mal wieder in Stuttgart zu sein.
 


Claudia De Almeida
Claudia De Almeida

Welchen Stellenwert hatte die Teilnahme am MIP für Ihre Karriere?

Alumna Dr. Claudia De Almeida, MIP-Jahrgang 1993-1995 aus Brasilien. Sie forscht am Brazilian National Institute for Space Research:
Sie war nicht nur wichtig in Bezug auf den Fachbereich Infrastrukturplanung, sondern auch im Zusammenhang mit Themen zu Stadt und Umwelt. Meine akademischen Erfahrungen in Deutschland waren ausschlaggebend für meine Karriere als Wissenschaftlerin.

Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an Ihre Zeit in Stuttgart und an das Studium denken?

In Deutschland zu studieren und mit Menschen aus den verschiedenen Ecken der Welt zusammen zu kommen war eine der unvergesslichsten und wertvollsten Erfahrungen meines Lebens.

Wie empfanden Sie den Besuch bei der MIPALCON 2010?

Die Konferenz machte es möglich, alte Freunde wieder zu sehen, Mitarbeiter und Professoren der Institute zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Schön war es auch, wieder einmal die Atmosphäre an der Universität Stuttgart zu erleben.       ve
 



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