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Zu den UNI-Kurier der Jahrgänge 1997 - 2007  >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Liebe Leserinnen und Leser,

„Irgendwie ist alles ein wenig angespaced in diesem Jahr“, so ein Mitarbeiter des Instituts für Raumfahrtsysteme bei einem Gespräch im Januar. Was der Kollege meinte, war das Internationale Jahr der Astronomie, das mit einer Vielzahl an Veranstaltungen rund um den Globus an die Geburtsstunde der neuzeitlichen Astronomie vor 400 Jahren erinnert. Auch die Uni Stuttgart mischt kräftig mit und hat sich dazu mit der Kepler-Gesellschaft und der Uni Tübingen zusammengetan. Was beim Festakt zur Eröffnung auf dem Programm stand und was Sie im weiteren Jahresverlauf erwartet, erfahren Sie in Spektrum.

A. Mayer-Grenu
Andrea Mayer-Grenu
 

Weitaus irdischere Fragestellungen beschäftigen derweil die Uni-Leitung. So baut die Universität Stuttgart ein Qualitätsmanagement-System für alle Kernprozesse in Studium und Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung, Weiterbildung und Management, Wissens- und Technologietransfer auf und hat darüber im Frühjahr als erste Universität in Baden-Württemberg eine Zielvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium abgeschlossen. Ein erster Schritt ist die Systemakkreditierung von Studiengängen. Außerdem gilt es, die zweite Runde der Exzellenzinitiative erfolgreich vorzubereiten und gleichzeitig mit einem enger werdenden Finanzrahmen zurechtzukommen. Wie die Uni Stuttgart diese Herausforderungen meistern will, ist ebenfalls im Spektrum nachzulesen.

Dauerbrenner Studiengebühren
Nach wie vor ein „heißes Eisen“ ist das Thema Studiengebühren. Verschiedene Gesetzesänderungen, insbesondere bei der so genannten Geschwisterregelung, haben hier nicht nur die Kalkulationsbasis durcheinander gebracht, sondern auch einen erheblichen Arbeitsaufwand produziert. Doch machen die Studiengebühren auch etliche „Extras“ zur Verbesserung der Lehre möglich: So konnte am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft ein „EduLab“ eingerichtet werden, in dem die Studierenden erstmals in der Sportwissenschaft die Möglichkeit haben, ihre theoretische Ausbildung durch wissenschaftliche Experimente zu vertiefen. Und am Institut für Raumfahrtsysteme steht seit Neuestem, ebenfalls aus Studiengebühren finanziert, ein Sojus-Simulator, in dem Studierende wie Profi-Astronauten trainieren können. Mehr zum Thema Studiengebühren und ihrer Verwendung finden Sie in Spektrum und in Studieren & Lehren.

Anfang 2006 stellte der unikurier elf Studienanfänger der verschiedensten Fachrichtungen vor und begleitet sie seither in ihrem Studienalltag. Viele von ihnen haben inzwischen einen Abschluss gemacht, sind ins Ausland gegangen, haben erste Berufserfahrungen gesammelt oder „satteln“ ein Masterstudium drauf. Wie es den jungen Menschen heute geht und wovon sie träumen, verraten sie ebenfalls in Studieren & Lehren.

Exzellenzprojekte kommen voran
„Niemand forscht für sich allein“ – so lautet die Devise im Exzellenzcluster Simulation Technology (SimTech) an der Uni Stuttgart. Rund 60 interdisziplinäre Forschungsvorhaben mit einer enormen Themenbreite sind im Rahmen dieses Vorzeigeprojektes inzwischen gestartet, Tendenz steigend. Einige davon stellt Ihnen der unikurier in Forschen vor. Dort erfahren Sie auch, was sich in der Graduiertenschule „GSaME“, dem zweiten Exzellenzprojekt der Uni, seit der Gründung vor einem Jahr getan hat, warum man Diamanten jetzt innen trägt, was es mit den Stuttgarter Riesenmolekülen auf sich hat und wie man im Designprozess Reißbrett und Computer zusammenbringt. Aber auch, was den Mann zum Manne macht, wollen wir Ihnen nicht vorenthalten – dahinter verbergen sich geisteswissenschaftliche Untersuchungen, die wichtige Impulse für die Genderforschung liefern.

Ob Ägypten oder Russland, Indien, Nepal, Japan oder Australien: Die Liste der Auslandsaktivitäten, über die der unikurier in Internationales berichtet, liest sich durchaus exotisch. Doch auch Forschungskooperationen innerhalb Europas haben ihre spannenden Seiten. Welche – und auch die Fußangeln dabei – zeigt Ihnen der Beitrag „Gegensätzliche Förderkulturen“ . Und in Veranstaltungen reicht die Themenpalette von einem Aktionstag der Maschinenbau-Fakultäten, bei dem das Rennteam sowie das Team InVentus der Uni ihre „rasanten“ Erfolge präsentierten, über neue Stuttgarter Seilschaften bis hin zum Beitrag der Uni zum internationalen Jubiläumsjahr des Futurismus.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen im Namen des Presseteams
 

Ihre

 

Andrea Mayer-Grenu

 

IMPRESSUM

Herausgeber: Universität Stuttgart
Redaktion: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Stuttgart.
Andrea Mayer-Grenu (Chefredaktion), Ursula Zitzler, Birgit Vennemann, Christa Feifel
Anschrift: Universität Stuttgart, Keplerstr. 7, 70174 Stuttgart 
Tel. 0711/685-82176, -82297, -82122, -82155, -82211 
Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Anzeigenverwaltung: Anzeigenagentur Alpha, Finkenstr. 10, 68623 Lampertheim, Tel. 06206/939-0
Gestaltungskonzept: Zimmermann Visuelle Kommunikation, Stuttgart, www.zimmermann-online.info
Umsetzung: akzente setzen, Maja Vatralj, Stuttgart
Druck: Scheel Print-Medien GmbH, Waiblingen-Hochenacker
Auflage: 8.000 Stück
Erscheinungsweise: Zwei Ausgaben jährlich
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 18. September 2009
ISSN: 1619-179X
Beiträge bei Quellenangabe zum Nachdruck frei.

 

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