TTI: Existenzgründung an der Universität Stuttgart

Von der Idee zum Unternehmen

Das Forschungsergebnis ist da, die Idee steht - doch was nun? Wie lassen sich wissenschaftliche Forschungsergebnisse in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen transferieren? Ob wissenschaftliche Veröffentlichung oder Existenzgründung, die TTI (Technologie-Transfer-Initiative) unterstützt Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Universität Stuttgart und benachbarten Hochschulen mit vielseitigen Maßnahmen auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit.

Sie haben eine tolle Idee und möchten sich damit selbstständig machen - doch wie? Was genau ist als nächstes zu tun? Der Schritt von der Universität in die Selbstständigkeit ist oft mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Die TTI ist die zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten der Universität Stuttgart und benachbarter Forschungseinrichtungen. Das erfahrene Team der TTI unterstützt alle, die sich selbstständig machen möchten, gibt Antworten und begleitet sie auf dem Weg der Existenzgründung.

Die TTI ist die zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten
Die TTI bietet Hilfe und Unterstützung auf dem Weg der Existenzgründung

Hilfe und Unterstützung in der Gründungsphase und darüber hinaus

TTI bietet Beratung und Informationen zu allen Themen rund um die geplante Existenzgründung:

  • Planung und Vorbereitung der Existenzgründung
  • Fundierte, motivierende Begleitung bei der Erstellung eines Businessplans
  • Vermittlung von Kontakten bei Netzwerkpartnern, von Paten und Ressourcen an der Universität Stuttgart
  • Vermietung von Räumlichkeiten für Start-Ups im Technologiezentrum
  • Vermittlung von Fördergeldern

Unter dem Dach der TTI GmbH können Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerdem Transferunternehmen und Gründungsprojekte durchführen. Dabei übernimmt die TTI das Rechts-, Finanz- und Personalmanagement sowie die administrative Vertragsprüfung.

Technologie-Transfer: Vom wissenschaftlichen zum wirtschaftlichen Erfolg

Die TTI GmbH wurde 1998 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der Universität Stuttgart. Sie fördert eine Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit, die den Schritt zur Unternehmensgründung erleichtert. Gründungswillige erhalten hier kostenlose Beratungstermine, vielfältige Informationen, Coachings, Qualifizierungen, Fördermittelberatung und vieles mehr.
Bislang hat die TTI rund 445 Unternehmen bei der Gründung begleitet. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.tti-stuttgart.de

Beispiele für erfolgreiche Unternehmensgründ­ungen mit der TTI

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Pinion

Pinion hat sich auf innovative deutsche Getriebetechnik spezialisiert. Mehr als 50 internationale Fahrradmarken vertrauen inzwischen auf die Qualität und Funktion der von Pinion entwickelten Getriebeschaltung P1.18: 18 gleichmäßig abgestufte Gänge, die zentral in den Fahrradrahmen integriert werden. Dieses Getriebe hat auch den Grundstein gelegt für die Entwicklung des Pinion-Bikes, eines High-End-Bikes, das regelmäßig mit Auszeichnungen, Empfehlungen und Prädikaten geehrt wird.
 Die Firmengründer Christoph Lermen und Michael Schmitz lernten sich 2006 kennen, reichten 2007 die erste Patentanmeldung ein, fanden 2009 einen Investor und benannten das bisherige Unternehmen Pinion GmbH um. 2011 gewannen sie den Technologie-Transfer-Preis der Universität Stuttgart und der TTI GmbH.

www.pinion.eu

Scireum

Das innovative Software- und Beratungsunternehmen scireum hat seinen Sitz im Großraum Stuttgart und beschäftigt mittlerweile knapp 20 Mitarbeiter. 2008 gründeten Andreas und Michael Haufler scireum als Transfergründungsunternehmen bei der TTI: "Die TTI GmbH war einer unserer wichtigsten Starthelfer. Ohne sie würde es unser Unternehmen nicht geben." 2009 wurde daraus die scireum GmbH, die inzwischen drei selbst entwickelte Produkte vertreibt: Die Schattendatenbank DataHive, OXOMI, eine Distributionsplattform für Marketingunterlagen und SellSite, ein B2B-Shopsystem.

www.scireum.de

Scatterblogs ist eine visuelle Anwendung, die Schlagworte von zum Beispiel Twitter- oder Facebookmeldungen aus der ganzen Welt in Echtzeit geobasiert und ereignisgetrieben sichtbar machen kann. Dadurch können ungewöhnliche Ereignisse wie zum Beispiel Naturkatastrophen in bestimmten Regionen schnell identifiziert werden, was eine Analyse und entsprechend Handlungsanweisungen ermöglicht. Die Unternehmensgründer Harald Bosch, Dennis Thom und Alexandros Panagiotidis promovierten an der Universität Stuttgart im Bereich Informatik und Visualisierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Start-Up mit einem EXIST-Gründerstipendium.
Aktuell arbeitet ScatterBlogs bereits mit Partnern wie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und lokalen Energieversorgungsunternehmen zusammen.

www.scatterblogs.com

Die drei Gründer Dr. Michael Raschke, Dr. Bernhard Schmitz und Dr.-Ing. Michael Wörner zusammen mit ihrem Mentor Prof. Thomas Ertl.

Das Startup blickshift um die drei Gründer Dr. Michael Raschke, Dr. Bernhard Schmitz und Dr.-Ing. Michael Wörner bietet Dienstleistungen und Software für die Analyse von Eye-Tracking-Daten an. Dazu werden aktuelle Methoden aus dem Forschungsgebiet der Visual (Big Data) Analytics eingesetzt, die an der Universität Stuttgart entwickelt wurden. Durch Visual Analytics kann der Zeit- und damit Kostenaufwand für die Analyse von umfangreichen Eye-Tracking-Datensätzen erheblich reduziert werden. Zusätzlich ergeben sich durch die implementierten Algorithmen neue Anwendungsfelder für den Einsatz der Eye-Tracking-Technologie wie beispielsweise blickabhängige Fahrassistenzsysteme, die Optimierung von Websites mit einer sehr großen Anzahl von Testern oder eine Verbesserung der User-Experience in Virtual- und Augmented-Reality-Umgebungen. Das Start-Up wurde durch ein EXIST-Gründerstipendium unterstützt und wird aktuell durch das Programm „Junge Innovatoren“ des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Kontakt: michael.raschke@blickshift.de
 Oder Tel.: Telefon: +49 711 / 184 245 26

Wenn in Zukunft Fahrassistenzsysteme den Autofahrer unterstützen, ist es wichtig, dass diese den Fahrer schnell und zuverlässig vor Gefahren warnen. Die vom Start-up blickshift entwickelte Software analysiert per Eye-Tracking das Blickverhalten von Nutzern und analysiert deren Augenbewegungen mit Hilfe von Methoden aus dem Forschungsbereich Visual Analytics. „Dank effizienter Algorithmen reduziert unsere Software blickshift Analytics den Zeitaufwand für die Analyse von Eye-Tracking-Experimenten erheblich“, erläutert Michael Raschke. Er und seine beiden Kollegen Bernhard Schmitz und Michael Wörner werden seit 2015 durch EXIST gefördert. Das erste Projekt wickelte das Start-Up über die TTI ab, erzählt Raschke: "Die TTI ermöglichte es uns, über eine eigene, dort geführte Abteilung Geschäfte zu machen. Eine wirklich sehr komfortable und sichere Methode, um betriebswirtschaftliche Abläufe kennenzulernen."

Kontakt

 

TTI GmbH

Nobelstraße 15, D-70569 Stuttgart