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FAQ – Promotionsordnung

Antworten zu den häufigsten Fragen.

Zum 1. April 2016 trat die neue Promotionsordnung in Kraft. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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  • Promotionsvereinbarung mit der Betreuungsperson: Sie muss vor der Annahme zur Promotion getroffen werden. Darin vereinbaren Sie mit Ihrer Doktormutter oder Ihrem Doktorvater einen Zeitplan für die Promotion und ein individuelles Qualifizierungsprogramm im Umfang von mindestens neun Leistungspunkten.
  • Bei Konflikten vermitteln drei Ombudspersonen auf Universitätsebene, die der DoktorandInnen-Konvent vorschlägt, und je eine optionale Ombudsperson pro Fakultät.
  • Für GRADUS-Promovierende wird die Betreuungsvereinbarung durch die Promotionsvereinbarung ersetzt. Sie haben jetzt mehr Zeit, ihre Ausbildungselemente zu absolvieren und müssen diese nicht mehr innerhalb der ersten 18 Monate abgeschlossen haben.

Der Katalog mit Qualifizierungsmaßnahmen im Umfang von mindestens neun Leistungspunkten, die Promovierende zukünftig absolvieren müssen, ist bisher noch nicht erstellt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Kataloge sinnvolle Qualifizierungsmaßnahmen beinhalten. Denkbare Maßnahmen sind: die Veröffentlichung eines Papers, Teilnahme an einer Konferenz oder Summer School, Teilnahme an fachlichen Kursen oder Schlüsselqualifikationen auf Doktorandenniveau.

  • Haben Sie nach dem 1.04.2016 einen Antrag auf Annahme zur Promotion gestellt, gelten für Sie automatisch die neue Promotionsordnung von 2016.
  • Wenn Sie nach der bisher gültigen Promotionsordnung von 2011 als Doktorandin oder Doktorand angenommen sind, können Sie Ihre Promotion nach dieser Promotionsordnung bis zum 31.03.2024 abschließen. Sie können auch in die neue Promotionsordnung wechseln, wenn Sie einen Antrag an den Promotionsausschuss stellen. Den Wechsel können Sie hinterher nicht mehr rückgängig machen.
  • Wenn für Sie noch die Promotionsordnung von 2008 gilt, können Sie die Promotion nach dieser Ordnung bis zum 30.09.2019 abschließen oder in die neue Version wechseln. Das betrifft Sie, falls Sie vor dem 1.10.2011 zur Promotion zugelassen wurden oder wenn Sie ein Antrag auf Prüfung nach der 2008er-Promotionsordnung an den Promotionsausschuss gestellt haben.

Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

  • Für die neue Promotionsordnung spricht, dass die Beschränkung der Einschreibedauer als Promotionsstudent oder -studentin aufgehoben wurde und mit dem Betreuer eine Promotionsvereinbarung getroffen wird, die insbesondere einen Zeit- und Arbeitsplan enthält. Außerdem bekommt man das Recht auf Qualifizierungsmaßnahmen.
  • Bitte beachten Sie: Wenn Sie kurz vor dem Ende der Promotion stehen und die Annahme als Doktorand oder Doktorandin noch nicht beantragt haben, gilt für Sie automatisch die neue Promotionsordnung. Das heißt, Sie sind verpflichtet, die Qualifizierungsmaßnahmen zu absolvieren, die bis zum Ende der Promotion erfüllt werden müssen.
  • Wenn Sie nach der Promotionsordnung von 2011 promovieren, können Sie mit einem formlosen unwiderruflichen Antrag an den Promotionsausschuss in die neue Promotionsordnung wechseln. Für diesen Antrag existiert keine Frist. Sie können den Antrag auch dann noch stellen, wenn die Kataloge mit den Qualifizierungsmaßnahmen fertiggestellt sind.

Kontakt

 

Florian Liebgott

Senatsvertreter

 

DoKUS-Vorstand