Eine Person steht vor einem Bildschirm mit einer Wärmebildanzeige, die eine rote und orangefarbene Silhouette der Person mit erhobener Hand zeigt. Die Person hebt ebenfalls ihre Hand und ist von der Seite zu sehen. Die Person steht in einem dunklen Raum.

Digital Humanities and Societies

Strategischer Profilbereich

Digitale Medien und Technologien prägen unser Denken, unser Handeln und unsere Kommunikation. An der Universität Stuttgart erforschen wir die Chancen und Risiken dieser Digitalität und wir nutzen ihre Potenziale. Hierzu entwickeln wir neue Methoden an den Schnittstellen von Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Informatik.

Wir wollen Digitalisierungsprozesse verstehen, reflektieren und gestalten. Hierfür verbinden wir die Erforschung kultureller, sozialer, wirtschaftlicher und technologischer Dynamiken. Wir untersuchen, wie digitale Technologien und insbesondere Künstliche Intelligenz Wahrnehmung, Wissen, Handeln, Kunst, Literatur, Ästhetik, aber auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen im Kontext digitaler Transformationsprozesse verändern – und wie diese Veränderungen durch kulturelle Praktiken, Symbolsysteme und Diskurse beeinflusst sowie in diesen sichtbar werden.

Wir bündeln unsere Kompetenzen in den Bereichen Computerlinguistik, Visualisierung, Künstliche Intelligenz, Wirtschaftsinformatik, Digital Humanities, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften, Philosophie, computergestützte Sozialwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft sowie Simulationswissenschaft und entwickeln interdisziplinäre Konzepte für Forschung und Lehre. Dabei arbeiten wir eng mit Archiven sowie universitätsnahen und international renommierten Forschungsinstitutionen zusammen wie dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), dem Visualisierungsinstitut Stuttgart (VISUS) und dem Institut für Wissensmedien (IWM). Damit stärken wir die Grundlagenforschung und positionieren die „Digital Humanities and Societies“ als nationalen wie internationalen Knotenpunkt der digitalen Wissensforschung.

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und unsere Kultur von Grund auf. Wir wollen mit unserer interdisziplinären Forschung dazu beitragen, diese komplexe Transformationen nachhaltig und verantwortungsvoll mit zu gestalten.

Prof. André Bächtiger, Prof. Kirsten Dickhaut, Prof. Sebastian Padó

[Fotos: Ben Derzian, WEISERDESIGN (2023); Henri Gissey: Scenery Design of Sea Shore for First Warsch, 1st Entrée, Ballet de la Nuit, Paris 1653 (© Waddesdon, Rothschild); Pierre Corneille, Engraver Jacques Dequevauvillier (© Château de Versailles, o. A., o. A., o. A.]

Studium

Wir lehren projektorientiert, vermitteln unseren Studierenden interdisziplinäres Denken und bereiten sie auf Tätigkeiten in Forschung, Lehramt, Kultur, Wirtschaft und Politik durch integrative Projektarbeit vor.

Kontakt

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André Bächtiger

Prof. Dr.

Leitung Sowi II
Geschäftsführender Direktor Gesamtinstitut
Prodekan

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Kirsten Dickhaut

Prof. Dr.

Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Literaturwissenschaft (ILW) | Abteilungsleiterin Romanische Literaturen I (Galloromanistik) und II (Italianistik)

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Sebastian Padó

Prof. Dr.

Lehrstuhlinhaber Theoretische Computerlinguistik, Geschäftführender Direktor des IMS

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