Persönliche Schutzausrüstung (PSA) / Schutzkleidung

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Inhalt

Besteht bei einer Tätigkeit eine Verletzungs- oder Gesundheitsgefahr für die Beschäftigten muss der Arbeitgeber ausreichende und wirksame Schutzmaßnahmen ergreifen, die diese Gefahr verhindert.

Hierbei ist die Rangfolge der Maßnahmen vom Gesetzgeber vorgegeben:  T O P

  1. Schritt: T = technische Schutzmaßnahme
    (z.B. Kapselung einer lauten Anlage, Einbau einer Lichtschranke an einer Maschine)
  2. Schritt: O = organisatorische Schutzmaßnahme
    (z.B. Sichtkontrolle des Arbeitsmittels vor der Benutzung, zusätzliche Ruhepausen)
  3. Schritt: P = das Tragen von Persönlicher Schutzausrüstung 

d.h. die Beschäftigten dürfen nur dann zum Tragen von PSA verpflichtet werden, wenn

  • die technischen oder organisatorischen Maßnahmen nicht ausreichend sind,
  • oder das Tragen der  PSA nicht belastend wirkt,
  • oder die Nutzung nur von kurzer (zumutbarer) Dauer ist.
 

 

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Die PSA dient dem Schutz der Beschäftigten vor Verletzungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die durch technische oder organisatorische Maßnahmen nicht ausreichend verhindert werden können.

Zu den persönlichen Schutzausrüstungen gehören z.B.:

 

Schutzkleidung
Schutzkleidung

soll den Körper (Rumpf, Arme, Beine) vor schädigenden Einwirkungen schützen.
Hierzu gehören z. B. Flammen, Funken, heiße Dämpfe, Hitzestrahlung, Feuchtigkeit, Stäube, Gase, elektrische Energie, Mikroorganismen, radioaktive Stoffe, Strahlung
etc.

Kleidung mit Signalwirkung die der besseren Sichtbarkeit dienen (z.B. Warnwesten) zählen auch zur Schutzkleidung.

 

Arbeitskleidung oder Dienstkleidung (z. B. Uniform), die keine besondere Schutzfunktion hat, sondern zum Schutz der Privatkleidung getragen wird, ist keine Schutzkleidung. Hierunter fällt auch die Reinraumkleidung, denn sie schützt die Arbeitsumgebung und nicht den Träger. 

 Foto: Peter Kamp  / pixelio.de

 

 

 

Hand- und Armschutz

 

Schnitt- und Stechschutz

 

Atemschutz

 

Fuß- und Knieschutz

 

Augen- und Gesichtsschutz

 

Gehörschutz

 

Hautschutz 
Hautschutz

Bei sehr vielen Tätigkeiten kommt unsere Haut in Kontakt mit Schmutz und Feuchtigkeit - oft auch direkt mit einem Betriebs- oder Gefahrstoff. Dies kann die Haut, vor allem die Hände, stark belasten und letztendlich zu gesundheitlichen Problemen führen. Hauterkrankungen gehören nicht ohne Grund mit zu den häufigsten Erkrankungen am Arbeitsplatz.

Weitere Information zu diesem wichtigen Thema finden Sie hier.

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Beschaffung

Bitte beachten Sie die Uni-internen Vorgaben zur Beschaffung von Schutzkleidung
(Handbuch der Verwaltung, Teil 3 - B 15)