Hautschutz

Bei vielen Tätigkeiten wird die Haut, stark belastet, geschädigt oder sensibilisiert. Hierdurch können Hautkrankheiten entstehen, die zu Arbeitsunfähigkeit oder sogar zur Tätigkeitsaufgabe führen. Ursache sind nicht nur direkte mechanische, physikalische oder chemische Einflüsse am Arbeitsplatz, sondern auch Schädigungen der Haut durch längeren Feuchtkontakt, längeres Tragen von Handschuhen oder häufige Hautreinigung .

Vor allem Arbeits- oder Gefahrstoffe können die Haut entfetten und Hautkrankheiten verursachen. Symptome hierfür sind insbesondere: Juckreiz, Brennen, Rötungen, Bläschenbildung, raue Haut, Schuppung oder Risse.

Hautschutz

 

Zum Schutz der Haut gibt es eine Vielzahl von Cremes und Lotionen, die je nach Anwendungsfall ausgewählt werden müssen.

Hierbei unterscheidet man in:

  • Hautschutzmittel
  • Hautreinigungsmittel
  • Hautpflegemittel
- werden vor einer hautbelastenden Tätigkeit auf die Haut aufgetragen.
- werden nach einer hautbelastenden Tätigkeit auf die Haut angewandt.
- werden nach einer hautbelastenden Tätigkeit auf die saubere Haut
  aufgetragen.

Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemaßnahmen sollten gezielt aufeinander abgestimmt werden.
Dazu empfiehlt es sich Hautschutzpläne zu erstellen, in denen die Hautschutzmaßnahmen den entsprechenden spezifischen Tätigkeiten und Arbeitsabläufen zugeordnet sind. Der Hautschutzplan stellt somit eine Anleitung und Information der Beschäftigten dar, wie man seine Haut bei den speziellen Tätigkeiten am Arbeitsplatz wirkungsvoll schützt.