Aktuelles
Mehrere Fälle von Hanta-Virus-Infektionen
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Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg meldete in diesem Jahr einen starken Anstieg der Zahl von Ansteckungen mit dem Hanta-Virus, wobei die Region Stuttgart besonders betroffen ist. Zwischenzeitlich sind auch schon mehrere Beschäftigte der Universität Stuttgart erkrankt.
Die Erkrankung mit dem Hanta-Virus verläuft häufig unbemerkt, oder weist in den meisten Fällen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen eine grippeähnliche Symptomatik auf. In schweren Fällen kann es jedoch auch zu einem vorübergehenden Nierenversagen kommen. Das gemeinsame Auftreten von hohem Fieber, Rücken- und Bauchschmerzen und Problemen beim Wasserlassen kann hierbei auf eine mögliche Hanta-Virus-Infektion hinweisen, und sollte beim Hausarzt abgeklärt werden. Bei etwa der Hälfte der gemeldeten Fälle ist eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich.
Verbreitet wird der Hanta-Virus durch die Rötelmaus, die den Virus über Kot und Urin ausscheiden. Der Mensch infiziert sich dann über das Einatmen von erregerhaltigem Staub. Ursache für die in diesem Jahr sehr große Rötelmaus-Population ist das hohe Vorkommen an Bucheckern - der Hauptnahrungsquelle der Rötelmäuse - im vergangenen Herbst. Gebiete mit hohem Buchenwaldanteil, sind von Hantavirus-Infektionen daher am stärksten betroffen.
Die Gefahr der Ansteckung besteht vor allem dann, wenn in Räumen, die nur selten benutzt werden, und in denen sich Mäuse aufhalten können (Keller-, Lager- und Technikräume, Versorgungsschächte, Schuppen oder auf Dachböden), Staub aufgewirbelt wird.Beim Aufenthalt in solchen Bereichen sollte daher vermieden werden Staub aufzuwirbeln. Kann dies nicht vermieden werden, wie z. B. beim Aufräumen, Fegen und Putzen, sollte Schutzkleidung (Einwegoverall, Atemschutzmaske FFP3 und Einmalhandschuhe) getragen werden.

- Die Räume sollten vor Beginn der Arbeiten gut gelüftet werden. Statt zu Fegen sollten die Böden besser nass gewischt, oder wachshaltige Kehrspäne benutzt werden. Staubsauger sind hierzu nicht geeignet, da die Erreger mit der Abluft wieder ausgeblasen werden. Mäusekot muss besonders vorsichtig beseitigt werden. Böden oder Arbeitsflächen wie Werkbänke und Regale, auf denen offensichtlich Mäuse gehaust haben, sollten gründlich gereinigt werden. Tote Mäuse sollten nur mit Handschuhen angefasst und möglichst in eine gesonderte Plastiktüte gepackt werden, bevor sie im Hausmüll entsorgt werden. Bei starkem Mäusebefall sollte ein erfahrener Schädlingsbekämpfer beauftragt werden.
Grundsätzlich sind die üblichen Hygienemaßnahmen, wie Hände waschen und in diesen Bereichen nicht Essen, Trinken und Rauchen, einzuhalten.Weitergehende Informationen:
Homepage des Robert-Koch-Institutes mit einem
Merkblatt zur Prävention (
pdf)- Homepage des Arbeitsmedzinischen Dienstes mit einer
Zusammenstellung zu Mikroorganismen (
pdf)
Gefährdungsbeurteilung
Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel
Schulungsprogramm
Hier können Sie die aktuellen Termine und Formulare herunterladen:
- die Schulungstermine für die Ersthelfer 2013 (
pdf)
- Schulungsprogramm 1. HJ 2013 (
pdf)
- Anmeldeformular für Vorträge und Schulungen (ausser Erste Hilfe) (
pdf)
Bitte beachten Sie bei der Anmeldung die Ausführungen zu den Kursgebühren im Schulungsprogramm !!
Anmeldeformular zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung
Das Anmeldeformular zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung wurde redaktionell überarbeitet. Zum besseren Verständnis ist nun auch ein Informationsblatt mit Erläuterungen zum Anmeldeformular beigefügt.
Beides können Sie hier herunterladen:
Die Maus (Mitteilungsblatt Arbeits- und Umweltschutz an der Universität Stuttgart)
Die von der Abteilung Sicherheitswesen herausgegebenen Exemplare können als PDF-Datei heruntergeladen werden
- Maus 2/2010 (
pdf ) - Maus 1/2010 (
pdf ) und Einlegeblatt (
pdf) - Maus 1/2009 (
pdf ) und Einlegeblatt (
pdf) - Maus 2/2007 (
pdf ) - Maus 1/2007 (
pdf ) - Maus 1/2006 (
pdf ) und Einlegeblatt (
pdf) - Maus 2/2005 (
pdf ) - Maus 1/2005 (
pdf) und Einlegeblatt (
pdf) - Maus 2/2004 (
pdf ) - Maus 1/2004 (
pdf ) - Maus 2/2003 (
pdf ) - Maus 1/2003 (
pdf )
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