Direkt zu

zur Startseite

Arbeitsmedizinischer Dienst


Anschrift:

Arbeitsmedizinischer Dienst
Universität Stuttgart
Pfaffenwaldring 59
70569 Stuttgart

 
 
  0711 / 685-64545
0711 / 685-64543
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8.00 - 17.30 Uhr
Mitarbeiter:
 
 
Dr. med. M a y e r, Gerhard
0711/685-64557
mailto iconE-mail
Dr. med. R e i n d e l, Karin   0711/685-64546
mailto iconE-mail
     
S c h w e i t z e r, Marion
K ü h n l, Martina
B i c k e l, Doris

 

Die Räume des Arbeitsmedizinischen Dienstes befinden sich im Gebäude Pfaffenwaldring 59 im Untergeschoß. vorLageplan

Aufgabenbereiche:

  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
    Entsprechend den Gefährdungen und Belastungen am jeweiligen Arbeitsplatz, sind Untersuchungen nach berufsgenossenschaftlichen bzw. gesetzlichen Vorschriften (Strahlenschutz-, Röntgen-, Biostoff-, Gentechniksicherheitsverordnung) vorgesehen. (vorAnmeldeformulare)
  • Informationen und Beratung aller an der Universität Beschäftigten und des Arbeitgebers in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
    Arbeitsplatzbegehungen
  • Mitwirkung bei Wiedereingliederung und Beruflicher Rehabilitation der Mitarbeiter /-innen
  • Erste - Hilfe - Leistungen (vorVerbandmittelanforderung)
  • Zusammenarbeit mit allen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz Verantwortlichen
  • Bei Vorliegen einer beruflichen Gefährdung sind Impfungen gegen bestimmte Infektionskrankheiten möglich

Darüber hinaus werden arbeitsmedizinische Beratungen zu folgenden Themen angeboten:

  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Berufliche Rehabilitation und Wiedereingliederung
  • Psychosoziale Fragen mit Vermittlung von Hilfsangeboten geeigneter Institutionen
  • Gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz ( z.B. durch Gefahrstoffe ) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Arbeits- und Umweltschutz

Der Arbeitsmedizinische Dienst betreut alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Stuttgart. Er arbeitet fachlich selbständig und weisungsfrei. Grundlage der betriebsärztlichen Tätigkeit sind die staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz. Alle im Arbeitsmedizinischen Dienst erhobenen medizinischen Untersuchungsbefunde unterliegen in vollem Umfang der ärztlichen Schweigepflicht. 

Empfohlene Links


Grippe (Influenza)

Grippe ist eine weltweit beim Menschen verbreitete Erkrankung der Atemwege, verursacht durch Influenza-Viren der Gruppen A, B und C. In gemäßigten Klimazonen wie Deutschland treten Grippeerkrankungen überwiegend von Spätherbst bis Frühjahr auf.

Influenza-Viren können durch Tröpfchen mit der Ausatemluft übertragen werden, wenn infizierte Personen husten oder niesen. Ein Teil der Infizierten erkrankt, durchschnittlich nach zwei Tagen Die Viren sind bei infizierten Erwachsenen einen Tag vor und mehrere Tage nach Beginn einer Erkrankung nachweisbar und übertragbar. Zeichen der Grippe-Erkrankung sind Fieber, Kopfweh, Muskelschmerzen, Halsschmerzen, trockener Husten, Schnupfen. In der Regel reicht eine Behandlung der Symptome aus. Diese klingen nach einigen Tagen ab. Bei schwerem Verlauf kann die Grippe zu akuter Bronchitis oder Lungenentzündung führen, oder vorbestehende Erkrankungen v. a. von Herz oder Atemwegen verschlechtern.

Die Grippeimpfung schützt bis zu 70-90% der Geimpften vor der Erkrankung. Bei Älteren (> 60 Jahre) ist die Schutzrate geringer, aber ein schwerer Verlauf bei Erkrankung wird vermindert. Die Zusammensetzung des Impfstoffs wird jährlich an die jeweils zirkulierenden Influenzatypen angepasst, weil Influenzaviren ihre antigenen Eigenschaften rasch ändern. Das Robert Koch Institut empfiehlt die Influenza-Impfung für alle Erwachsenen über 60 Jahre als Standardimpfung, für andere Personen bei bestimmten Indikationen:

(http://influenza.rki.de/index.html?c=vakzine).

R. Pfändler 11/06


Aktuelle Informationen zur Neuen Grippe
(Influenza) A / H1 N1 ("Schweinegrippe“)

Bundesministerium für Gesundheit

http://www.bmg.bund.de/cln_100/nn_1168248/DE/Gesundheit/Schweinegrippe/schweinegrippe__node.html?__nnn=true

Robert Koch Institut (RKI)

http://www.rki.de/cln_100/nn_205760/influenza.html?__nnn=true

Homepage der Aktion "Wir gegen Viren“ (des RKI und der BzgA) mit Hygienetipps

http://www.wir-gegen-viren.de/

World Health Organization (WHO)

http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

G. Mayer 08/09

 

Rauchen oder Gesundheit ( pdf )

Weltweit gesehen rauchen etwa 47 % der Männer und 12 % der Frauen. Der Anteil der Raucher/innen an der Bevölkerung nimmt in weniger entwickelten Ländern zu, in entwickelten Ländern nimmt er ab.

Tabakrauch, ein Gemisch aus  Partikeln und Gasen, steht mit seinen Folgeschäden für die menschliche Gesundheit an vorderster Stelle bei den Umweltgiften.
Zu den Partikeln im Tabakrauch gehören das Nikotin und die Bestandteile des Teers oder Kondensats, zu den gasförmigen Anteilen Kohlenmonoxid.

Rauchen macht abhängig
Für die psychoaktive Wirkung des Tabaks ist Nikotin entscheidend.
Die Intensität der Nikotinaufnahme beim Rauchen hängt ab vom Nikotingehalt des Tabaks und vom Rauchstil (Inhalationstiefe, Atemvolumen). Im Durchschnitt wird ein Milligramm pro Zigarette aufgenommen. 
Nikotin ist eine stark Sucht erzeugende Substanz, ähnlich wie Alkohol, Kokain oder Heroin.

Aus inhaliertem Zigarettenrauch wird mit einem Zug eine relativ große Nikotinmenge über die Lungen in den Blutkreislauf aufgenommen und erreicht nach sieben bis zehn Sekunden das Gehirn.
Dort regt Nikotin die Ausschüttung verschiedener Überträgerstoffe an. Ihre Wirkungen können  sich im Wohlbefinden, in Wachheit, Gedächtnisleistung, Stimmung, Hemmung von Angst, Anspannung, Schmerz und Appetit zeigen. 
Die Wirkung des Nikotins wird also als angenehm empfunden, sie hält aber nicht lang an. Das Verlangen nach Nachschub kommt auf.
Rauchen wird schnell zur Gewohnheit und zum starken Bedürfnis. Das Rauchen verbindet sich mit bestimmten Situationen und beginnt, dazu zu gehören. Ohne Zigarette scheint etwas zu fehlen. Aus der Gewohnheit wird eine  Abhängigkeit.
Die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten gibt einen guten Hinweis auf den Grad der Tabakabhängigkeit. Wer über 20 Zigaretten pro Tag raucht, ist wahrscheinlich abhängig.

Rauchen verkürzt das Leben
An Folgeerkrankungen des Tabakrauchens stirbt heute weltweit jeder zehnte Erwachsene vorzeitig.
An Herz und Kreislauf bewirkt Nikotin Anstieg von Puls und Blutdruck und verminderte Durchblutung von Haut- und Koronargefäßen. Langfristig werden die Blutgefäße geschädigt.
An den Atemwegen führt Rauchen zu Entzündungen, z.B. chronischer Bronchitis und deren Folgen.
Tabakrauch enthält Krebs erregende Stoffe: Benzo(a)pyren und weitere aromatische Kohlenwasserstoffe, Nitrosamine, aromatische Amine, Benzol, Chrom, Arsen, Cadmium, Polonium 210.
Dass Rauchen eine wesentliche Ursache für Lungenkrebs ist, zeigte der Brite Sir Richard Doll bereits im Jahr 1950.


Haupt- und Nebenstromrauch
Hauptstromrauch ist der Teil des Tabakrauchs, der aus dem Mundstück der Zigarette entweicht.
Als Nebenstromrauch wird der Rauch aus dem brennenden Ende der Zigarette und der Rauch, den der Raucher ausatmet, bezeichnet.
Auch der Nebenstromrauch enthält krebserzeugende Stoffe.

Passivrauchen
Mit Passivrauchen ist gemeint, dass auch Nichtraucher den Rauch aus dem Nebenstrom, in der Regel unfreiwillig, einatmen.
Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat im Jahr 2002 Passivrauchen als krebserregend eingestuft.
Die DFG hat in ihrer MAK-Werte-Liste Passivrauchen am Arbeitsplatz als krebserzeugend beim Menschen eingestuft.
D.h. auch bei Nichtrauchern erhöht sich bei entsprechender Belastung durch Passivrauchen das Risiko für Folgeerkrankungen wie Lungenkrebs.

Informationen zum Thema Rauchen und Hilfen, um das Rauchen aufzugeben, finden sie beispielsweise unter: