Kapitel 3: Zugsicherung

 

Die konventionelle Zugsicherung erfüllt zwei Aufgaben:

  1. Abstandhaltung der Züge
    Im Bahnhofsbereich und auf der freien Strecke dürfen sich Züge nur auf einen bestimmten räumlichen Abstand nähern. Dazu wird der Fahrweg in Zugfolgeabschnitte, die sogenannten Blockabschnitte, unterteilt.
  1. Fahrwegsicherung
    Damit im Bahnhofsbereich Züge beginnen, enden und kreuzen können und Rangierfahrten möglich sind, bedarf es verschiedener Fahrwege, der sogenannten Fahrstraßen, die signaltechnisch gesichert werden.

Die hier beschriebenen Verfahren der konventionellen Zugsicherung werden in Deutschland auf Strecken mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h angewendet. Auf Hochgeschwindigkeitsstrecken, auf denen schneller als 160 km/h gefahren wird, ist der Bremsweg länger als der Vorsignalabstand des Haupt-Vorsignal-Systems. Ein Sicherungsverfahren, das auf solchen Strecken eingesetzt wird, ist die Linienzugbeeinflussung (LZB), welche in Kapitel 4 beschrieben wird.

 

Das Kapitel enthält folgende Seiten:

Abstandsicherung   Diese Seite beschreibt Verfahren zur Abstandsicherung beim Fahren im festen Raumabstand. Auf den untergeordneten Seiten werden verschiedene technische Sicherungsverfahren zur Steuerung von Blocksignalen vorgestellt.
Fahrwegsicherung   Auf dieser Seite wird der Begriff der Fahrstraße erläutert. Auf den untergeordneten Seiten werden die Maßnahmen zur Sicherung von Fahrstraßen erklärt.
Stellwerke   Diese Seite beschreibt die verschiedenen Stellwerksbauformen.
Stellwerksimulation   Eine interaktive Seite, auf der an einem virtuellen Stellwerkstisch Fahrstraßen eingestellt und anschließend die Zugfahrten beobachtet werden können.

 


 

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Kapitel 2: Signale Kapitel 3: Zugsicherung Kapitel 4: Zugbeeinflussung
   
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