Signale und ihre Bedeutung |
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| Art und Bedeutung der Signale sind für
die Bundesrepublik Deutschland durch die Eisenbahn-Signalordnung
(ESO) festgelegt und im Signalbuch der Deutschen
Bahn AG (DB AG) zusammen mit den Ausführungsbestimmungen
(AB) aufgeführt. In der folgenden Auflistung werden alle
Haupt-, Vor-, Kombinations-, Zusatz-, Langsamfahr- und
Schutzsignale sowie ausgewählte Rangier- und
Nebensignale erläutert. Auf den Seiten mit den Darstellungen der Signale werden die Bedeutung, das Signalbild und das Symbol, mit dem das entsprechende Signal in Plänen dargestellt wird, angezeigt. |
Hauptsignale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt befahren werden darf.
Das Signal Hp0 gilt für Zug- und Rangierfahrten.
Die Signale Hp1 und Hp2 gelten nur für Zugfahrten.
Das Signal Hp0 galt bis zum 18.12.1995 nur für Zugfahrten. Um an Ausfahrsignalen auch Rangierfahrten verbieten zu können, wurde das Signal Hp00 (Hauptsperrsignal) verwendet.
Hauptsignale werden verwendet als Einfahr-, Ausfahr-, Zwischen-,
Block- oder Deckungssignale
(Darstellung von
Hauptsignalen)
Vorsignale zeigen an, welches Signal am zugehörigen Hauptsignal zu erwarten ist.
Vorsignale am Standort von Hauptsignalen sind dunkel, wenn sie für die eingestellte Fahrstraße nicht gelten oder das Hauptsignal Hp0 zeigt. Vorsignale zu ortsfesten Signalen werden durch Vorsignaltafeln (Ne2) gekennzeichnet. Diese fehlen in der Regel bei Vorsignalwiederholern sowie bei Vorsignalen am Mast eines Lichthauptsignales.
Das Signal Vr0 kann auch ein Schutzsignal (Sh0 und Sh2) ankündigen.
(Darstellung von Vorsignalen)
Kombinationssignale sind Lichtsignale, die die Fahrtaufträge mit einem einzigen Signallicht anzeigen. Sie können die Funktion von Haupt- und Vorsignalen sowie von Hauptsignalen mit integrierter Vorsignalfunktion haben.
Das Ks-System wurde mit dem Ziel eingeführt, die
Signalsysteme der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen
Reichsbahn zu vereinheitlichen. Es ist das künftige
Signalssystem der DB AG, das bei allen Neuplanungen vorzusehen
ist.
(Darstellung von Ks-Signalen)
Zusatzsignale ersetzen einen schriftlichen Befehl oder ergänzen die durch Signale erteilten Fahraufträge.
Ortsfeste Zusatzsignale erscheinen in der Regel am Signalmast
von Hauptsignalen. Sie können durch Voranzeiger angekündigt werden.
(Darstellung von
Zusatzsignalen)
Langsamfahrsignale dienen zur Kennzeichnung von Langsamfahrstellen.
Vorübergehende Langsamfahrstellen sind bei Eisenbahnen des Bundes in der Regel durch Langsamfahr-, Anfang- und Endscheibe (Signale Lf 1 bis Lf 3) gekennzeichnet. Diese sind nicht ortsfest und dürfen nur auf besonderen Auftrag des Eisenbahninfrastrukturunternehmens aufgestellt werden.
Die Langsamfahrsignale Geschwindigkeitstafel (Lf4) und Anfangtafel (Lf5) sind nur an Nebenbahnen aufgestellt,
entsprechend stehen Geschwindigkeits-Ankündesignal (Lf6) und Geschwindigkeitssignal (Lf7) nur an Hauptbahnen.
(Darstellung von
Langsamfahrsignalen)
Schutzsignale dienen dazu, ein Gleis abzuriegeln, den Auftrag
zum Halten zu erteilen oder die Aufhebung eines Fahrverbots
anzuzeigen. Sie gelten für Zug- und Rangierfahrten.
(Darstellung von
Schutzsignalen)
Signale für den Rangierdienst dienen dazu, Rangierabteilungen den Auftrag zur Ausführung einer Rangierbewegung zu erteilen sowie Zügen und Rangierabteilungen bestimmte Hinweise zu geben.
Zu den Signalen für den Rangierdienst gehören
Hier werden nur die Signale aus dem Bereich C vorgestellt.
(Darstellung von
Rangiersignalen)
Nebensignale kennzeichnen Signalstandorte und Haltepunkte.
Es werden nicht alle Nebensignale vorgestellt.
(Darstellung von
Nebensignalen)