Definition

Ohne Chemie- und Bioingieurwesen gäbe es keine fettfreie Handcreme, keine Cornflakes, kein Insulin − ja noch nicht einmal sauberes Wasser aus dem Hahn. Alles, was in irgendeiner Form vom Rohstoff zu einem Produkt wird, geht durch die Hände der Chemie- und Bioingenieure. In der Bronzezeit entdeckten Handwerker, wie sie aus Erz Metall gewinnen und Werkzeuge machen konnten. Das waren im Grunde die ersten Chemie- und Bioingenieure. Heute sind es ausgebildete Ingenieure, die unsere Welt appetitlicher, vielseitiger, sicherer und gesünder machen.

Drei Fragen bewegen den Chemie- und Bioingenieur:
1. Wie erreiche ich, dass ein bestimmter chemischer, physikalischer oder biologischer Prozess stattfindet? Hier ist naturwissenschaftliches Wissen gefragt.
2. Mit welchen Geräten, Apparaten oder Anlagen kann ich das realisieren? Das ist Ingenieurwesen.
3. Wie kann ich mit meinen Antworten Leben erhalten, verbessern und die Umwelt schützen? Dahinter steckt deine Motivation.