Technische Thermodynamik

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Die Thermodynamik ist die Wissenschaft der Energien und Energieveränderungsprozesse. Sie schlägt eine Brücke zwischen den Ingenieurwissenschaften und den klassischen Naturwissenschaften wie Chemie und Physik.

Unter dem Begriff "Thermische Verfahrenstechnik" werden Methoden verstanden, mit deren Hilfe Stoffe voneinander getrennt werden. Beispielanwendungen sind Meerwasserentsalzungsanlagen, das "Brennen" von Schnaps oder Anlagen zur Sanierung von Grundwasser. Die beiden Themenfelder "Thermodynamik" und "Thermische Verfahrenstechnik" sind über molekulare Betrachtungen eng miteinander verwoben. Diese molekularen Betrachtungen werden in Simulationen umgesetzt und daraus erhaltene Ergebnisse zur Optimierung industrieller Prozesse (z.B. Reduzierung des CO2-Ausstoßes) genutzt.

Studierende erhalten in unseren Vorlesungen die thermodynamischen Grundlagen um anspruchsvolle ingenieurtechnische und gesellschaftsrelevante Fragestellungen praxisnah und erfolgreich bearbeiten zu können.

Unsere Mission in der wissenschaftlichen Arbeit ist die Weiterentwicklung von Methoden und Werkzeugen für effiziente stoffliche Trennverfahren und Produktionsprozesse. In einem Team aus Ingenieuren, Physikern und Chemikern wird unsere theoretische Forschung im Bereich der molekularen Thermodynamik durch experimentelle Ermittlung von Stoffdaten unterstützt um so das Material- und Stoffverhalten in Trennprozessen auf apparativer Skala besser zu beschreiben und optimieren zu können. Aufgrund dieser Ausrichtung und Kompetenz sind wir Partner in Industriekooperationen.