Vorpraktikum

Änderung zum Wintersemester 2018/19:
Ab dem Wintersemester 2018/19 ist das Vorpraktikum keine Voraussetzung für die Zulassung mehr. Wir empfehlen allerdings weiterhin, ein achtwöchiges technisches Vorpraktikum vor dem Studium mit dem Ziel, sich mit den grundlegenden Fertigungsverfahren in der chemischen, biotechnologischen und verfahrenstechnischen Industrie vertraut zu machen und auch die soziale Seite des Betriebsgeschehens kennen zu lernen. Das Vorpraktikum dient potentiellen Studierenden somit auch zur Selbstüberprüfung, ob Sie die notwendige Motivation für den Ingenieurberuf mitbringen.

Die Praktikumsrichtlinien (siehe unten) gelten für das empfohlene Vorpraktikum nicht. Stattdessen sollten folgende Hinweise beachtet werden:
Beim freiwilligen Praktikum gibt es keine inhaltlichen Vorgaben, sondern der Praktikumsinhalt wird vom Praktikanten und Unternehmen festgelegt.
Mögliche Branchen können sein: Chemie, Pharmazie, Maschinenbau, Metallbearbeitung, Kältetechnik, Heizungs- , Lüftungs- und Klimatechnik, Umwelttechnik, Apparatebau, Automatisierungstechnik, Papierindustrie, Lebensmittelindustrie, Brauereien, Milchverarbeitung, Automobilzulieferer, Kunststoffverarbeitung, Raffinerien, Zuckerfabriken, Verfahrenstechnischer Anlagenbau, Biotechnologie, ...

Typische Tätigkeiten des Vorpraktikums:
- Grundlegende Tätigkeiten der Metall- und Kunststoffbearbeitung
- Fertigung von Baugruppen oder Anlagen
- Montage
- Entwicklung und Konstruktion
- Anlagenbetrieb und Überwachung
- Industrielle Laborarbeiten aller Art (Probenahmen, Analysen, .....)
- Betriebsversuche an Produktionsanlagen
- Reparatur und Instandhaltung von Maschinen oder Anlagen

Freiwillige Praktika unter drei Monate sind nicht mindestlohnpflichtig und werden häufig nur mit einer sehr geringen Aufwandsentschädigung oder überhaupt nicht vergütet. 

Ein entscheidender Punkt insbesondere bei Studenten aus Drittstaaten: Ein freiwilliges Praktikum, ist aus aufenthaltsrechtlicher Sicht als Arbeit anzusehen. Studierende aus Drittstaaten dürfen in Deutschland pro Kalenderjahr 120 volle Tage oder 240 halbe Tage arbeiten beziehungsweise ein freiwilliges Praktikum absolvieren.  

Für alle Studienanfänger aus dem Wintersemester 2016/17 (SPO Verfahrenstechnik 2016 oder früher), bleibt das Vorpraktikum ein Pflichtpraktikum, welches vor Antritt des Studiums absolviert werden sollte. Studierende, die das Vorpraktikum aus zwingenden Gründen zur Immatrikulation nicht nachweisen konnten und daher ohne Nachweis des Vorpraktikums eingeschrieben wurden, müssen das Vorpraktikum nachholen. In der Regel ist der Nachweis über das Vorpraktikum spätestens bis zur Zulassung zur ersten Modulprüfung des Fachstudiums zu erbringen.

Nähere Informationen und Beratung bieten die Praktikumsrichtlinie und das Praktikantenamt.